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Aanspreker
Der Amsterdamer Lehrling 1855

EIN Adressat, ebenfalls Todesgebet war ein Handwerk, das bis nach dem Zweiten Weltkrieg existierte. Die Aufgabe bestand darin, die nächsten Angehörigen über einen Todesfall zu Hause zu informieren. Der Adressat könnte bei Bedarf auch die Beerdigung veranlassen. Die Funktion starb mit dem Aufkommen der Telefonie aus.

Geschichte

Aufgrund eingeschränkter Kommunikationsmöglichkeiten in der Vergangenheit war es oft schwierig, alle Angehörigen und Freunde über einen Todesfall zu informieren. Dafür wurde ein Referent engagiert. Diese Handwerker verkündeten nicht nur den Tod in späteren Jahren; sie luden auch Familie und Freunde zur Beerdigung ein und organisierten möglicherweise andere Teile der Beerdigung. Die genannten Teile können auch separat geliefert werden. Die Arbeit bestand größtenteils nur darin, einen Todesfall zu verkünden und Gäste einzuladen, ihn zu begleiten. Oft wurde die Beerdigung selbst von der Nachbarschaft oder dem Gilde zu dem der Verstorbene gehörte.

Die Sprecher könnten sich auch in einer Gilde vereinen, wie der Todesgebet-Gilde in Führen wurde im 17. Jahrhundert gegründet. Bewerber mussten jedoch keine Pflichtlehre absolvieren oder Eignungsprüfung geliefert werden, wie es bei anderen Zünften üblich war.[1]

1696 wurde die sogenannte Lautsprecheraufruhr stattdessen nach einer neuen Steuer, die auf die Bestattung eingeführt würde.

Externe Links