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Aardbeving van Bazel
Erdbeben in Basel
Erdbeben in Basel (Schweiz)
Erdbeben in Basel
Datum18. Oktober 1356
Leistung7,1 (auf der Richter Skala)
EpizentrumReinach, Schweiz
Koordinaten47° 30′ N, 7° 36′ O
Betroffene(s) Land(e)Flagge der Schweiz Schweiz
Flagge von Deutschland Deutschland
Flagge von Frankreich Frankreich
Die Opferca. 100 - 1000
Erdbeben in Basel
Portal  Portalsymbol  Geowissenschaften
historische Darstellung des Bebens.

Das Erdbeben in Basel auf 18. Oktober1356 ist das größte Beben in Zentraleuropa die historisch erwähnt wird und haben kann a Zitterstärke von 7,1 auf der Richterskala. Dieses Erdbeben ist auch als . bekannt Beben der Sankt Lukas, denn der 18. Oktober ist sein Festtag.

das Beben

Nach einem Vorbeben, das zwischen 19:00 und 20:00 Uhr Ortszeit stattfand, kam es gegen 22:00 Uhr zum großen Erdbeben. Unzählige gefolgt Nachbeben die in der Nacht vom 18. auf den 19. Oktober fortgesetzt wurde. Basel erlebte mitten in der Nacht einen sehr heftigen Ruck. Die durch die Beben innerhalb ihrer Mauern bereits stark beschädigte Stadt wurde anschließend durch ein Flammenmeer weitgehend zerstört. Diese entstand durch fallende Kerzen und Fackeln, die die Holzhäuser und Terrassen in Brand setzten. Insgesamt starben in der Stadt etwa 300 Menschen; viele Kirchen und Burgen im Umkreis von 30 Kilometern wurden schwer beschädigt, einige zerstört. Chor und Langhaus der Münsterkirche am Rhein stürzten ein. Außerdem gingen viele Bilder verloren. Acht Tage lang wütete ein Flammenmeer in der Stadt.

Das Epizentrum des Erdbebens lag südlich des Dorfes Reinach, wenige Kilometer südlich der Stadt Basel. Durch den Verlauf des Bebens stieg daraus eine Erdkruste auf Aesch der in zwei Armen nach Norden ging Birs- und über Rhein.

Der Großteil des Fachwissens und der Forschung zum Beben basiert auf historischen Aufzeichnungen und Berichten, einschließlich Untersuchungen zu Schäden an Mauern und Festungen. Diese hielten lange Zeit die Vorstellung, dass das Beben eine Stärke von 6,0 bis 6,3 auf der Richterskala hatte. Nach einer Reihe von Untersuchungen, unter anderem des Schweizerischen Erdbebendienstes, der 2006 einen Bericht veröffentlichte, war die Stärke des Bebens deutlich höher, zwischen 6,7 und 7,1 auf der Richterskala.

Erst im Frühjahr 1357 wurde die Stadt Basel wieder einigermaßen normalisiert. Erst um 1370 wurden alle beschädigten oder zerstörten Gebäude restauriert.

Legende von Graf Walram

Am 18. Oktober 1356 begegnete Graf Walram in Begleitung eines Ritters namens Bärenfels, der von einer erfolgreichen Jagd zurückkehrte, auf dem Weg nach Basel einem Pilger, der in die entgegengesetzte Richtung ging. Zuerst hatten sie den Mann nicht bemerkt, was den Pilger zwang, zur Seite zu springen. Dann bemerkte sie den Pilger und begrüßte den erschrockenen Mann freundlich. Als sich der Pilger von dem Schock erholt hatte, sagte er zu den Reitern: "Halten Sie den Rest des Weges ruhig, damit Sie einen Unfall vermeiden."

Der Ritter Bärenfels brach in Gelächter aus und die beiden Reiter verspotteten den Pilger und setzten ihren Weg fort. Auf der weiteren Reise bedauerte Graf Walram jedoch sein Verhalten. Als er sich den Stadttoren von Basel näherte, beschloss der Graf, sich umzudrehen und dem Ritter Lebewohl zu sagen. Er wollte den Pilger finden, um sich aufrichtig zu entschuldigen. Er scheiterte jedoch bei der Suche nach dem Mann und beschloss daher, in sein Schloss zurückzukehren. Als er über eine weite Ebene kam, hörte er plötzlich den Boden unter sich hämmern. Sein Pferd regte sich auf und rannte davon. Mit Entsetzen sah Walram dann die stolzen Burgen Pfeffingen, Reichenstein, Birseck und Dorneck einstürzen und eine große Rauchwolke stieg in den Himmel. Nachdem die Erschütterungen vorüber waren, ging Walram so schnell er konnte zu seiner Burg, die er bei seiner Ankunft in Trümmern vorfand. Seine Familie blieb jedoch unverletzt. Er fand seinen jüngsten Sohn unversehrt in seiner Krippe. Der Ritter Bärenfels schnitt weniger gut ab. Als er in das Stadttor fuhr, begann das Beben, woraufhin er von einem der herabfallenden Steine ​​zerquetscht wurde.

Walram war für die wundersame Begegnung mit dem Pilger so dankbar, dass er als Tribut ein Gedenkkreuz am Treffpunkt aufstellen ließ.

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Quellen

Dieser Artikel oder eine frühere Version ist eine (Teil-)Übersetzung des Artikels Basler Erdbeben 1356 auf der englischsprachigen Wikipedia, die unter der Creative Commons Namensnennung/Weitergabe unter gleichen Bedingungen Stürze. Siehe die Verlauf bearbeiten Dort.