WikiDer > Erdmaus
| Erdmaus IUCN-Status: Nicht bedroht[1] (2008) | |||||||||||||
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| Erdmaus in der Kapwälder | |||||||||||||
| Taxonomische Klassifikation | |||||||||||||
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| Nett | |||||||||||||
| microtus agrestis (Linné, 1761) | |||||||||||||
| Bilder An | |||||||||||||
| Erdmaus An | |||||||||||||
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Die Erdmaus (microtus agrestis) ist ein Nagetier aus der Unterfamilie der Wühlmäuse. Es ist eine häufige Art in Europa und Zentralasien.
Eigenschaften
Die Erdmaus ist etwas größer als die Feldmaus. Er hat ein dunkles, struppiges Fell, oben bräunlich grau, an Bauch, Hals und Beinen grau und die Flanken haben manchmal einen cremefarbenen Glanz. Farbabweichungen treten regelmäßig auf. Auch die Innenseiten der Ohren sind behaart. Im Februar und im Oktober/November die Mauser. Im Winter hat die Art ein dichteres Fell als im Sommer und es gibt große Unterschiede zwischen den Populationen. Zum Beispiel sind nördliche Tiere größer und dunkler als südliche.
Er wird 78 bis 135 Millimeter lang und 14 bis 50 Gramm schwer. Die Exemplare auf den Inseln im Ostsee sind etwa 2-mal schwerer als die Artgenossen auf dem Festland; ihre Beine sind auch länger. Diese Anpassung ist relativ schnell erfolgt, die Inseln sind erst 500 bis 1000 Jahre alt.[2] Der Schwanz der Erdmaus ist 18 bis 49 Millimeter lang, etwa dreißig Prozent der Kopf-Rumpf-Länge.
Verbreitung und Lebensraum
Feldmäuse leben in rauen Wiesen, Wiesen, Waldrändern, jungen Blühplantagen, lichten Wäldern, Dünen und Bergen, solange ausreichend hohes Gras vorhanden ist. In dem Alpen sie treten bis auf 1900 Meter Höhe auf. Die Erdmaus bevorzugt feuchte Regionen, wenn auch nicht so feucht wie die arktische Wühlmaus.
Die Erdmaus kommt vor in Europa und Zentralasien, von Frankreich, Großbritannien und Skandinavien bis um Mongolei und China. In Irland, Italien südlich der Alpen und auf dem Balkan kommt die Erdmaus nicht vor. Auf der Iberische Halbinsel sie kommen nur im Norden vor.
Verhalten
Die Erdmaus frisst hauptsächlich Gras und Gewürze. Im Winter nagt er auch Baumrinde, bis zu 15 Zentimeter über dem Boden. Tierisches Material, hauptsächlich Fliegenlarven, wird sehr selten gegessen. Eine gemahlene Maus frisst etwa 30 Gramm pro Tag.
Das Tier ist sowohl tagsüber als auch nachts aktiv, kann aber hauptsächlich in der Dämmerung gesehen werden. Im Sommer ist die Erdmaus hauptsächlich nachtaktiv. Es bewohnt ein unterirdisches Tunnelsystem, das sich oberirdisch in Gehwegen durch das Gras fortsetzt. Unterirdisch baut ein Weibchen am Fuß eines Grasbüschels ein kugelförmiges Nest aus fein zerkleinertem Gras.
Erdmäuse leben in Wohngebieten von 100 bis 1000 m². Der Lebensraum eines Männchens ist doppelt so groß wie der eines Weibchens. Weibchen sind nicht-territorial, haben überlappende Lebensräume und leben manchmal in Gruppen. Männer hingegen sind territorial einsam und polygam.
Fortpflanzung und Bedrohung
Erdmäuse können sich recht schnell vermehren, wodurch die Populationen schnell wachsen können. Die meisten Jungen werden von März/April bis September geboren, aber Junge können das ganze Jahr über geboren werden. Das Weibchen bringt alle ein bis zwei Monate etwa zwei bis sieben Mal im Jahr einen Wurf von 3 bis 6 Jungen zur Welt. Die Schwangerschaftsdauer dauert 18 bis 20 Tage. In Gefangenschaft sind Nester von bis zu neun Jungen bekannt.
Die Jungen werden kahl geboren, entwickeln aber recht schnell ein Fell, das dunkler ist als das Fell erwachsener Erdmäuse. Bei der Geburt wiegen sie etwa zwei Gramm. Nur das Weibchen kümmert sich um die Jungen. Die Jungen werden etwa 14 Tage lang gesäugt. Weibchen sind nach 28 Tagen Geschlechtsreife, Männchen nach 40 Tagen.
Die Erdmaus lebt maximal zwei Jahre, doch die meisten Tiere schaffen es nicht bis zum zweiten Herbst. Viele Raubtiere und Raubvögel essen Keime. Erdmäuse sind jedoch schnelle Läufer und fliehen bei Bedrohung schnell in ihre Höhlen.
Die grosse von Population in einigen Bereichen eine Kreislauf von 3 bis 5 Jahren. Auf dem Höhepunkt des Populationszyklus sind die Erdmäuse Plagen Formen, die landwirtschaftliche Flächen schädigen. Dementsprechend variiert auch die Größe der Raubtierpopulationen.
Sichtungen in den Niederlanden und Belgien
- Karten mit Sichtungen:
- Vertrieb in den Niederlanden, laut Verbreitungsatlas der Nationale Datenbank Flora und Fauna.
Quellen, Anmerkungen und/oder Verweise
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