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Aceratherium
aceratherium
aceratherium
Taxonomische Klassifikation
Reich:animalia (Tiere)
Stamm:Chordaten (Chorda-Tiere)
Klasse:Säugetiere (Säugetiere)
Auftrag:Perissodaktyla (Ungerade Huftiere)
Familie:Nashörner (Nashörner)
Sex
aceratherium
kaup, 1832
Bilder aufWikimedia CommonsWikimedia Commons
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Säugetiere

aceratherium ist eine ausgestorbene Gattung von Nashörner (Nashörner). Die Gattung lebte von der Oligozän bis es Pliozän. Der Typtyp ist Aceratherium incisivumkaup, 1832, gefunden in Eppelsheim, Deutschland.

Beschreibung

aceratherium war ein 2,3 Meter langes Nashorn, war höchstens 120 cm hoch und wog fast 1 Tonne.[1]

Fossilien

Fossilien von aceratherium sind in Europa, Afrika und Asien fand es. Beispiele sind Thailand[1] und Kenia.[2]

Taxonomische Geschichte

Im Jahr 1822 gab Georges Cuvier der Name Nashorn incisivus auf einem isolierten Oberkiefer-Schneidezahn, der in Weisenau in Deutschland gefunden wurde, in einer als mittlere datierten Schicht Miozän. Wie sich später herausstellte, gehörte der Schneidezahn zu einem Vertreter der Gattungsgruppe Teleozeratin gehören zur Familie Rhinocerotidae, aber nicht zu der Gruppe, zu der aceratherium wird gezählt. 1832 beschrieben Johann Jakob Kaup zwei komplette Schädel, die in einer spätmiozänen Schicht bei Eppelsheim gefunden wurden. Er hat sie in die neue Gattung eingeordnet gen aceratherium aber den generischen Namen von Cuvier verwendet, wie Aceratherium incisivum. Der Name ist dann wie Aceratherium incisivumkaup zum Einsatz kommen. 2004 machten Giaourtsakis und Heissig den Vorschlag, diesen Namen auf Kosten des Namens zu erhalten Aceratherium incisivum (Cuvier, 1822), insbesondere um mögliche Verwechslungen bezüglich des Typmaterials (Cuviers-Zahn versus Kaup-Schädel) auszuschließen.[1][3]

Nachdem Kaup den Gattungsnamen veröffentlicht hatte, wurden zahlreiche Arten in die Gattung eingeordnet, insgesamt etwa 80, insbesondere Arten, die schwer in eine andere Gattung einzuordnen waren. Viele dieser Artnamen wurden in späteren Überarbeitungen synonymisiert, und von den überlebenden Arten wurde eine große Anzahl schließlich in andere, oft neu benannte Gattungen eingeordnet.

Typen

Laut Deng et al. (2013) besteht die Gattung aus folgenden Arten:[1]