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Achenbachleidsels
Achenbachzügel (mit Kreuzzügel)
Auch ein vier in der Hand grundsätzlich einhändig fahrbar.
Bei einem Vierspänner gehen die vorderen Zügel durch zusätzliche Augen auf die Zügel der hinteren Pferde.
Die Rennrichtlinien sind ungefähr 1,8 cm breit

Achenbach-Richtlinien Gehören zur fahrsystem die entwickelt wurde von Benno von Achenbach.

Ziel

Dieses Zügel machen das Autofahren Spanne von zwei oder mehr Pferden mit nur einer Hand möglich (in Grundstellung). Außerdem ist es möglich, durch Verstellen der Schrittlinien die Länge an den individuellen Körperbau und das Temperament der Pferde anzupassen. Hierdurch können auf einfache Weise Temperaturunterschiede durch Anpassung der sich kreuzenden Innenleitungen ausgeglichen werden.

Eigenschaften

Korrekte Achenbachzügel sind 4,5 Meter lang und bestehen aus einem linken und einem rechten Zügel. Vorne werden die Zügel mit Schnallen befestigt bisschen. Die linke Leine hat hinten eine Schnalle, um beide Teile zu verbinden. Daran ist auch ein kleiner kleiner Riemen befestigt, um die Überlänge in einer Schlaufe zu halten.

Die kürzeren, sich kreuzenden Zügel sind 3,02 Meter lang. In jeder der beiden äußeren Zuleitungen sind elf Löcher enthalten, wobei das sechste Loch 2,90 Meter vom äußeren Bit-Bump entfernt ist. Diese elf Löcher haben einen Abstand von vier Zentimetern. Wenn in der Mitte (im sechsten Loch) ein Kreuzzügel befestigt ist, muss dieser Kreuzzügel also zwölf Zentimeter länger sein als die Außenzügel.

Benutzen

Die Achenbachzügel werden immer unter Spannung gehalten und durch dezentes Folgen oder Halten werden Signale zur Kontrolle der Spannweite übertragen. Die Zügel werden im Achenbach-System mit Lederhandschuhen gehandhabt. Der Kutscher, der immer einen Hut tragen sollte, trägt auch eine Schürze, um Haar- und Fettflecken auf seiner Kleidung zu vermeiden.

Die rechte Hand ist frei für Eingriffe und Korrekturen der Grundhaltung und für die Handhabung der Peitsche. Das Angeben von Verkehrszeichen wie das Hinweisen geschieht mit der rechten Hand. Vor einer Linkskurve zeigt der Kutscher mit der Peitsche über dem Kopf nach links.

Sonstiges

Die Achenbach-Führer werden auch in Deutschland verwendet leine 22 (Leitlinie 22), weil die deutschen Wehrmacht 1922 ins Reglement aufgenommen und weil in jedem Justierstück elf Löcher (2 x 11 = 22) vorhanden sind. Außerdem besteht ein Set aus 22 benennbaren Teilen. Achenbach selbst nannte seine Erfindung schlicht „Kreuzzügel“.

Siehe auch