WikiDer > Hecklader
EIN Hecklader ist ein Feuerwaffe wobei an der Rückseite des Laufs eine Kammer angeordnet ist, die mittels eines Riegels, eines Schiebers oder einer Klappe geöffnet werden kann. Danach kann dieser Raum mit einem Projektil ausgestattet werden, das im Gang genannt wird Ball und eine Treibladung von Schießpulver oder von einem vollständigen Muster.
Bei Geschützen wurde eine Lösung mittels der Patrone gefunden, bei größeren Geschützen war dies jedoch nicht möglich. Um die Mitte des 19. Jahrhunderts wurden Versuche mit Geschützen mit Hinterladern begonnen, gleichzeitig wurden Versuche mit gezogenen Geschützen durchgeführt gehen.
Die ersten Waffen waren alle Frontlader, aber alle modernen Schusswaffen sind Hinterlader. Der Hecklader kam erst zum Einsatz, nachdem eine gute Gasabsperrung gefunden wurde. Ein Hecklader arbeitet schneller, da das Geschoss nicht durch den gesamten Lauf eingeschoben werden muss und – bei Marinegeschützen – die Kanone nach einem Schuss zum Nachladen nicht mehr komplett eingefahren werden muss. Außerdem war ein Hecklader sicherer, bei einem Frontlader konnte der Lader feindlichem Feuer ausgesetzt werden und bei einem Hecklader blieb die Geschützbesatzung hinter dem Geschütz. Nur Mörser sind in der Regel Frontlader.
Während der Preußisch-Österreichischer Krieg im 1866 besiegte die preußische Armee unter der Führung von Helmuth von Moltke der österreichischen Armee zum Teil dank der Einführung von hinten geladenen Gewehren. Der große Vorteil war, dass preußische Soldaten nicht mehr wie die Österreicher im Stehen feuern mussten, sondern dies auch liegend tun konnten.