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Adeline Acart (Gent, 1874 – Liebendegem, 15. November 1961) war ein belgischer Maler, Zeichner und Aquarellist.
Lebenszyklus
Sie war eine Schülerin von J. Goudry, Ferdinand Willaert. Sie studierte an der Akademie von Gent mit Jean Delvin und Zeichenunterricht bei George Minne.
Sie malte Kircheninterieurs mit starker religiöser Prägung und beschauliche Interieurs von wohlhabenden Bürgersalons in intimer Atmosphäre. Sie arbeitete auch in Wenduine und in Lier. Sie war jahrzehntelang Lehrerin an der Akademie der Bildenden Künste in Eeklo. Jeanne Hebbelynck nahm Privatunterricht bei ihr.
Nach dem Tod ihrer Mutter und Schwester (die klassische Musikerin war) zog sie sich in das Kloster der Schwestern der Barmherzigkeit in Lovendegem. Das einsame und zurückgezogene Dasein wog manchmal schwer: Adelina Acart schien nach einiger Zeit sogar etwas kränklich zu werden: "Je ne sais plus rien de ce qui se passe car depuis des semaines je dois rester tranquille et le plus souvent au lit le médecin dit quec'est fou les battements de mon cœur, si faible et si irrégulier, il est trop fatigué et il n'y a que le reposprolongé qui puisse remettre cela, je suis bien portante à part cela et bien me .efforce nourrir, j'aiun autre remède. J'ai peint tout de même: un peu peindre, une heure au lit, un peu peindre et ainsi desuite."[182]
ReferenzLiteratur Malerinnen in Gent (1880-1914), eine sozialhistorische Studie. (Karel Blondeel) http://www.ethesis.net/schilders/schilders_hfst_3.htm
1894 hatte sie ihre erste Ausstellung in der Rotonde der Universität Gent. 1907 stellte sie zusammen mit Clemence Droesbeke und Albert Julien Toefaert in dem Cercle Artistique et Literaire in Gent.
Literatur
- Allgemeines Künstlerlexikon, 1, München-Leipzig, 1992.
- P. Piron, Die belgischen bildenden Künstler des 19. und 20. Jahrhunderts; Verlag Art in Belgium (1999), ISBN 90-76676-01-1