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Adolf Curiel

Adolf Frans Christian Curiel (Paramaribo, 21. November1867 - Dort, 20. November1934) war ein Surinam Unternehmer und Politiker.

Privatleben

Adolf Curiel wurde nur von seiner Mutter Henriëtte Paulina Petronella Curiel (1841-1901) anerkannt. Henriettes Mutter war eine Sklavin. Seine Schwester Augusta Curiel wurde als Fotograf bekannt. Curiel war mit Juliette J.M. deVries. Nach seinem Tod heiratete er Th.H. Tjon Sie Foek.[1]Curiel starb 1934 einen Tag vor seinem 67. Geburtstag. Er wurde auf dem Friedhof begraben Linas Rust zum Wanica-Straße in Paramaribo, dem Friedhof, auf dem Juliette de Vries und ihr totgeborenes Kind begraben wurden.[2]

Geschäftstätigkeiten

Curiel gründete das Handelsunternehmen Adolf F.C. Curiel & Co. op. Er hatte sein Büro in Waterkant Nr. 80. Seine Firma war im Handel mit balata, GoldKakao, Kaffee, Holz und Häute.[3] Dazu beschäftigte er mehrere spezialisierte Mitarbeiter.[4]

Das Handelsunternehmen war ein Agent für die Gold- und andere Edelmetallgewinnungsunternehmen (White Water Placer Company).[5] und Vertreter von Surinam Mineral Mining Cy [6] und die N.V. Nederlandsch Surinaamsche Goud Maatschappij.[7] Curiel war Direktor der N.V. Goudmaatschappij Brokolonko.[8]

Das Unternehmen besaß die Agentur für mehrere Versicherungsunternehmen, wie z Die Niederlande von 1845 in Den Haag, dem Manufacturers Life Insurance Board of Underwriters of New York, der Compagnie Maritimes de Bordeaux und dem Nord Deutschen Lloyd.[9]

Curiel war nicht nur Gründer-Eigentümer des Handelsunternehmens, sondern auch Eigentümer der Plantagen Krappa-Ecke und Die Kinder in Nickerie und die Bruderschaft der Landwirtschaftsgesellschaft mit einer Plantage auf dem Saramacca.[10]

Politische und soziale Funktionen

Curiel erfüllte eine Reihe von sozialen Funktionen. Er war viele Jahre Mitglied des Armenausschusses der Reformierte Kirche in Surinam[11][12] und Mitglied des Vorstandes des Vereins zur Förderung der Bildung.[13] Curiel war Vorsitzender der Beschwerdekammer für die Mietwertsteuer.[14] Zwei Jahrzehnte lang war er Vizekonsul von Belgien in Surinam.[15][16]

Curiel war politisch aktiv. Bei den Nachwahlen 1910 wurde er zum Mitglied der Kolonialstaaten. Am 29. Der Haushalt für 1919 wurde besprochen." .[17] Einen Monat später wurden alle zurückgetretenen Abgeordneten im Falle einer einzigen Kandidatur unter Beibehaltung des Austrittsjahres wiedergewählt.[18] 1920 trat Curiel doch aus den Kolonialstaaten zurück.[19]