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Adolf De Grande (Lissewege, 5. Mai 1881 - nach 1946) war Bauer und Bürgermeister von Lissewege.
Bürgermeister
De Grande war Bauer in der Poldergemeinde Lissewege und es war nicht verwunderlich, dass ihn die damaligen vielen Bauernfamilien in den Gemeinderat wählten.
Nach den Kommunalwahlen im Oktober 1938 wurde er zum Bürgermeister von Lissewege ernannt und trat am 1. Januar 1939 sein Amt an. Er übernahm die Nachfolge von Jan Maenhoudt der kurz vor den Kommunalwahlen gestorben war. Am 5. Mai 1941 erreichte er die von der Besatzungsmacht vorgeschriebene Altersgrenze und wurde am 31. Juli seines Amtes enthoben und Amedee Boic gefolgt. Im September 1944 nahm er während der Befreiung sein Amt als Bürgermeister wieder auf, nachdem die Fusion von Großbrügge rückgängig gemacht wurde. Dieses Amt übte er bis 1946 aus und wurde von René De Geeter.
Die Reihe der Bürgermeister
De Grande ist einer der letzten in der Reihe der Bürgermeister, die Lissewege von der französischen Zeit bis zur Fusion am 1. Januar 1971 regierten, siehe Liste der Bürgermeister von Lissewege.
Die Kriegsbürgermeister Amedee Boic (Lissewege) und Joseph Devroe (Großraum Brügge) sind nicht in der offiziellen Liste enthalten.
Quellen
- Archive und Aufzeichnungen des Standesamtes von Lissewege
Literatur
- Noel GEIRNAERT, Inventare der Stadtarchive Dudzele, Koolkerke und Lissewege, Brügge, 1992
- John BALLEGEER, Von Häuptlingen, Bürgermeistern und Bürgermeistern in Lissewege, in: Brugsch Handelsblad, 25.10.1969.
- Andries VAN DEN ABEELE, Bürgermeister und Beigeordnete in der Agglomeration Brügge während des Zweiten Weltkriegs, in: Brugs Ommeland 2001, S. 131-143
- Lissewege & Ter Doest - Monks Werk. Geschichte des weißen Dorfes und seiner Abtei, Lannoo, Tielt, 2003.