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Adolf Wiklund (componist)
Adolf Wiklund
Adolf Wiklund (1920)
Geboren5. Juni 1879
Verstorben2. April 1950
LandFlagge von Schweden Schweden
aktive Jahre1903-1950
StilRomantik
NebenerwerbDirigent, Pianist, Organist
Portal  Portalsymbol  Musik

Adolf Wiklund (Langserud, 5. Juni1879Stockholm, 2. April1950 ) war ein SchwedischKomponist und Dirigent.

Hintergrund

Adolf Wiklund wurde in eine musikalische Familie von Peter Johan Wiklund und Kristina Lindberg geboren.[1] Adolfs Bruder Viktor Wiklund wurde auch Pianist und Dirigent. Vater war Organist und Lehrer in Karlsborg, wo Adolf Wiklund aufgewachsen ist. Er ging zur Schule in Eskilstuna. 1915 wurde er in die Ehrenliste der Kungliga Musikaliska Akademien aufgenommen. Er war selbst mit Ingid Viola Wiklund (gest. 1954) verheiratet. Aus dieser Ehe ist eine Tochter Inga Wiklund bekannt. Adolf mit seiner Frau Ingrid Viola und Viktor und seiner Frau Hedvig sind in einem Familiengrab in Stockholm beigesetzt.[2]

Musik

Seine Ausbildung erhielt er an der Kungliga Musikhogskolan in Stockholm bei unter anderem Richard Andersson, sowohl als Organist als auch als Musiklehrer. Lehrer in Kontrapunkt und Kompositionstheorie war Johan Lindegren. Er durfte ein staatliches Stipendium durchlaufen und a Jenny Lind-Stipendium weiter in Schweden, Paris und Berlin studieren (at James Kwasto), tat dies aber hauptsächlich am Klavier. Er spielte die Solopartie in dem von ihm selbst geschriebenen Konzertstück für Klavier und Orchester, auch sein Opus 1. 1907 dirigierte er ein Orchester in Karlsruhe 1908 war er Korrepetitor in Berlin. Ab 1911 widmete er sich noch mehr dem dirigieren. Er stand für die von 1911 bis 1924 Kungliga Hovkapellet, war musikalischer Leiter der Königliche Oper in Stockholm und leitete damals auch den Vorgänger der of Stockholmer Philharmoniker. 1921 leitete er zweimal die Wiener Philharmoniker.

Arbeiten

Folgende Werke von ihm sind erschienen:

  • Opus 1: Konzertstück für Klavier und Orchester
  • opus 3: Tre stycken (für Klavier)
  • opus 5: Sonate für Violine und Klavier
  • opus 7: Lykken i min sjaell/Jeg synes, att weiterer skinner (zwei Lieder)
  • opus 8: Tre intermezzi (für Klavier)
  • opus 9: Vier Lieder für Singstimme und Orchester
  • opus 10: Klavierkonzert Nr. 1
  • opus 12: Fyra sånger (für Singstimme und Klavier)
  • opus 14: Vier lyrische Stücke (für Klavier)
  • opus 15: Stamningar
  • opus 17: Klavierkonzert Nr. 2
  • opus 19: Sommarnatt och soluppgång, Sinfonische Dichtung für Orchester, Uraufführung 20. Februar 1919 unter der Leitung des Komponisten
  • op. 20: Sinfonie; Uraufführung 19. Januar 1923, Hovkapellet unter der Leitung von Komponist
  • eine zweite Sonate für Violine und Klavier
  • ein Streichquartett
  • Drei Stücke für Harfe und Streichorchester (1924)