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Afrika Haus | ||||
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| Ort | ||||
| Ort | Amsterdam Süd Van Ostadestraat | |||
| Status und Zeitplan | ||||
| orig. Funktion | Kirche | |||
| Aktuelle Nutzung | vakant | |||
| Baubeginn | 1966 | |||
| Fertig bauen | 1968 | |||
| Die Architektur | ||||
| Build-Stil | strukturalistischer Baustil | |||
| Gebäudeinfo | ||||
| Architekt | Joop van Stigt | |||
| Inhaber | Diözese Haarlem-Amsterdam | |||
| Anerkennung | ||||
| Denkmalstatus | Städtisches Denkmal | |||
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Es Afrika Haus ist das ehemalige Kirchengebäude der römisch-katholischen Pfarrei St. Willibrodus in der Amsterdam Nachbarschaft Das Rohr. Das städtische Denkmal wird seit 2008 nicht mehr als Gotteshaus genutzt, befindet sich aber immer noch im Besitz der Diözese Haarlem-Amsterdam. Es wird seit 2008 von temporären Mietern genutzt.
Bauen
Die turmlose Kirche wurde Ende der 1960er Jahre an der Van Ostadestraat, an der Ecke mit dem Henrick de Keijserstraat. Platz war im Garten des Schwesternklosters, das sich in beiden Straßen befand. Die Kirche war als Ersatz für Kirche Saint Willibrord außerhalb der Veste die abgerissen wurde. Da die Zahl der Kirchgänger zurückgegangen war, sollte der Neubau 900 statt 2000 Sitzplätze bieten. Das Gebäude sollte multifunktional werden. Darin befand sich neben dem Kirchenraum auch ein Gemeindezentrum. Laut Architekt Joop van Stigt das Gebäude sollte dem Bezirk dienen.
Die Architektur
An der Ecke des Gebäudes wurde das Pfarrhaus gebaut, außerdem wurden Häuser für den Hausmeister und den Küster gebaut. Mit dem stark geometrischen Grundriss von fünf miteinander verbundenen Achtecken lässt sich das Gebäude unter die strukturalistischer Baustil. Durch die Verwendung von Waschbeton für Böden, Wände, Treppen und Decken würden auch Teile des Bauwerks Brutalist benennen kann. Auf dem Betonsockel, der manchmal als „Tisch“ gestaltet ist, befinden sich Fassaden aus französischem Kalkstein. Das Dach schwebt frei über den Fassaden und lässt Licht ein. Die achteckigen Baukörper werden durch freistehende Eingänge aus Stahlrahmen mit Drahtglas. In den Betonsockel wurden Streifen aus Glasbausteinen eingebaut, die später mit Stahlgittern geschlossen wurden. Im Untergeschoss befinden sich zwei Säle und ein Eingangsplatz, an den sich ein halb versenkter Hofgarten mit Glasfassade anschließt.
Benutzen
Der strukturalistische Baustil hebt sich mit seinen großen geschlossenen Flächen von der oft detailreicheren und rhythmischeren Backsteinarchitektur des Pijp des 19. Jahrhunderts ab. Dieser Gegensatz wurde oft diskutiert. Als es 1968 eröffnet wurde, wurde das Gebäude als „ein vergoldetes Stück der elenden Van Ostadestraat“ beschrieben. Das Gebäude war für die Nutzer unpraktisch, vor allem wegen der Treppen. Bereits 1973 prüfte der Kirchenvorstand eine Alternative zur Kirche. Den Namen Afrikahuis verdankt das Gebäude der Tatsache, dass es von 1994 bis 2008 von der All Saint's Church, einem Missionsprojekt der Gesellschaft für Afrikanische Missionen für afrikanische Einwanderer.
Quellen, Anmerkungen und/oder Verweise
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