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Akitu

Akitu ist der Name für die AssyrerSilvester das sollte die Erneuerung der Natur und die Fruchtbarkeit von Land und Leuten bringen.Das Fest wurde bereits in den Sumerien von dem 3. Jahrtausend v. Der Name leitet sich von einem sumerischen Wort ab, das "Fest der Getreideernte" bedeutet.

Marduk und sein Drache, während er ein (Ägypter) ist sjenring in der Hand halten

Akitu ist am besten bekannt für seine Babylonisch Variante, in der die Götter Marduk und nabu waren zentral. Für ein paar Tage im Monat Nisanu (ca. März/April) die Bevölkerung war im Urlaub und die Götterstatuen kamen nach Babylon, um sich mit dem höchsten Gott Marduk zu treffen. Der König entschuldigte sich im Namen der Bevölkerung für eventuelle Fehler. Der Höhepunkt der Feierlichkeiten war der Moment, als Marduk seine politischen Absichten für das neue Jahr bekanntgab und eine Bootsfahrt mit dem anderen Gott (Bild) über die Euphrat.

der Gott Nabu

Bei diesem Fest bestimmen die Götter das Schicksal der zwölf Monate und die Erde wird regeneriert durch a-ki-til, die Kraft, die dank des Rituals die Welt wiederbelebt. Dieses Ritual dauerte 12 Tage, in denen der König nach Buße und öffentlicher Verhöhnung eines Tages in einer Prozession aufsteigt, um in die Kleinen einzutreten Tempel an der Spitze der Zikkurat das heilige Kommunion zusammen mit der Priesterin realisiert werden, die Göttin auf der Erde darstellt. Entgegen unserer landläufigen Meinung ist der Tempel nicht nur ein Heiligtum für die Kult, sondern auch das Symbol für die ganze Stadt mit eigener Schirmherrin. Das ganze Gebäude symbolisiert die Verbindung zwischen Himmel und Erde. In der Praxis war es ebenso das Zentrum des religiösen Kultes wie das der Verwaltungs- und Wirtschaftswelt.

Als Babylon seine Funktion als Kulturhauptstadt der Antike verlor, wurde Akitu noch in anderen Städten gefeiert, wie z syrischEmesa (wo der Sonnengott zentral war). Das römisch Kaiser Heliogabalus (218-222), aus Emesa, feierte das Fest mindestens einmal in Rom.

Siehe auch

Literatur

  • M. Geller, 'Der letzte Keil' in: Zeitschrift für Assyriologie 87 (1997), 43-95.
  • K. van der Toorn, 'Die babylonische Silvesternacht' in: Phönix. Bulletin der Präasiatisch-Ägyptischen Gesellschaft Ex Oriente Lux 36/1 (1990) 10-29 Online-Link.

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