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Albedo
Für das Konzept aus der Alchemie siehe Albedo (Alchemie)
Albedo verschiedener Oberflächentypen, ein höherer Wert bedeutet, dass mehr Sonnenstrahlung direkt reflektiert wird.

Das albedo eines Objekts ist das Reflexionsvermögen dieses Objekts, wörtlich der "Weißgrad", definiert als das Verhältnis zwischen der einfallenden und der reflektierten (elektromagnetischen) Menge Strahlung. Dieses Verhältnis hängt in erster Linie vom Material des Objekts ab, hängt aber auch von der Wellenlänge der Strahlung. Ohne weitere Spezifikation, normalerweise sichtbares Licht soll. Der Begriff wird hauptsächlich innerhalb der Astronomie und der Klimatologie benutzt.

Das Boden hat eine durchschnittliche Albedo von 37% bis 39%, die Mond ist durch seine Fläche von Vulkangestein viel dunkler mit einer durchschnittlichen Reflektivität von 7%. Venus hat mit seiner dichten Wolkendecke eine Albedo von 72 %. Des SaturnmondEnceladus die Albedo ist mit fast 90% die höchste im Sonnensystem.

Durchschnittliches Reflexionsvermögen des Erdoberfläche:

Frisch Schnee oder Eis: 80-95%
Altschneeschmelze: 40-70%
Wolken: 40-90%
Wüstensand: 30-50%
Erdung: 5-30%
Tundra: 15-35%
Grünland: 25-30%
Wald: 10-20%
Wasser: 5-22%

Die Albedo hängt auch vom Winkel zwischen einfallender und reflektierter Strahlung und von der Oberflächenstruktur der reflektierenden Fläche ab; eine polierte Billardkugel reflektiert anders als ein pelziger Tennisball. Bei genauen Messungen können verschiedene Albedos unterschieden werden: die bolometrische Albedo, das Bond-Albedo, das geometrische Albedo und Albedos für Infrarot oder ultraviolett Licht.

Anwendungen

Planeten

Aus der Albedo der Himmelskörper kann man durch den Vergleich mit auf der Erde vorhandenen Stoffen Vermutungen darüber anstellen, aus welchem ​​Material ihre Oberfläche besteht.

Solarplatten

Die Albedo des Materials, aus dem Sonnenkollektoren hergestellt werden, beeinflusst die elektrische Leistung.

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