WikiDer > Albert Löfgren
Gustaf Albert Lofgren (tatsächlich: Gustaf Albert Gren) (Hasslösa, 21. September1872 – Eggby, 4. Januar1930) war ein SchwedischKomponist, Musikpädagoge, Arrangeur, Klarinettist, Violinist und Schlagzeuger. Er war ein Sohn von Lars Peter Andersson Gren und Anna Christina Jansdotter.
Lebenszyklus
Löfgren stammte aus einer armen Familie. Die einzige Möglichkeit für einen musikalisch begabten Jungen aus einem solchen Umfeld, eine Ausbildung zu erhalten, war eine Anstellung in einer Militärkapelle. Er erhielt Nahrung, Unterkunft, Kleidung und Bildung. So wurde er im Alter von 10 Jahren - neben seinen beiden älteren Brüdern August (geb. 1865) und Carl Emil (geb. 1868) - Mitglied der Militärmusikkapelle des Västgöta-Regiments (Västergötland-Regiment) in Skövde. Da der Kommandant des Regiments es für unpraktisch hielt, drei gleichnamige Soldaten zu haben, wurden diese kurzzeitig geändert. Sein Bruder August hat seinen Nachnamen behalten Rand, der Bruder Carl hat den Nachnamen bekommen Lundgren und Alberts Nachname wurde geändert in Löfgren. Sein Bruder Carl war ein bekannter Klarinettist, bei ihm erhielt Albert neben seiner Ausbildung zum Schlagzeuger in der Musikkapelle. Alle drei wurden später Leiter verschiedener Regimenter.
Albert war von 1892 bis 1895 Geiger im Orchester von Hjalmar Meissner Stockholm, während sein Bruder Carl Klarinettist in diesem Orchester war. Neben seiner Orchestertätigkeit studierte er mit Erlaubnis des Heeres an der Königliches Konservatorium in Stockholm unter anderem Johan Kjellberg (Klarinette).
Nach seinem Abschluss als Militärkapellmeister 1896 arbeitete er weiterhin als Militärmusiker. 1902 wurde er Klarinettist in Stockholms Konsertförenings-Orchester, jetzt: Königliches Philharmonisches Orchester Stockholm, die dann geleitet wurde von Tor Aulin. Von 1905 bis 1909 war er Dirigent der Militärkapelle des Älvsborgs Regiments. Von 1909 bis 1925 arbeitete er als Klarinettist nach der Göteborger Symphoniker und gleichzeitig Dirigent der Militärmusikkapelle der Kungliga Göta artilleri regemente (Königliches Göta Artillerieregiment) in Göteborg. Er unterrichtete auch an der Musikhögskolan vid Universität Göteborg im Göteborg von 1915 bis 1925.
Als Komponist interessierte er sich hauptsächlich für schwedische Volksmusik. Er schrieb zahlreiche Tänze (Polkas, Walzer, Mazurkas), Suiten und einige Märsche. Seine Werke wurden auch als Musik in 2 schwedischen Filmen verwendet (Sol över Sverige (1938), Din tillvaros land (1941)).
Kompositionen
Arbeiten für Orchester
- 1908Elfsborgslåtar Visor och Tänzer
Arbeiten für eine Blaskapelle
- 1912Spelmansvisor oder Tänzer
- 1924från forna dar
- Alvsborgslåtar
- Beväringsdance från Axevalla hed
- Danslåtar från Vestergötland (Tanzlieder aus Västergötland)
- Fantasi över två svenska folkmelodier
- Fantasi öfver Vestgöta-låtar
- Fiskarvals von Bohuslän
- Gångtrall-Motiv von Frista
- Karl Johan Lilliehöök Marsch
- Am weitesten entfernter Sjöquist-Marsch
- Tre danslåtar från Södra Kinds harad
- Västgötarapsodi
- Yrhattan
Vokalmusik
Arbeit für den Chor
- Glück auf, für Männerchor - Text: Helena Nyblom
Kammermusik
- 1927slåttergille, für 2 Flöten, 2 Klarinetten (in A), Bassklarinette in A, Tenorsaxophon in C und Horn in F
Werke für Klavier
Literaturverzeichnis
- Staffan Skott: Apropå Bengts morgonmarsch 22/1 MMXI
- Stig Jacobsson: Svenska Tonsättare Diskographie, Stockholm: Rikskonserter, 1985, 266 p.
- Gösta Morin, Carl-Allan Moberg, Einar Sundstrom: Sohlmans Musiklexikon, 2., rev. och utvidgade uppl., 5 Bde., Stockholm : Sohlman förlag, 1975-1979
- Sigfrid-Strand: Militärmusikern i svenskt musikliv, Stockholm: Sohlmans Forlag AB, 1974.
- Kenneth Walter Berger: Band-Enzyklopädie, Kent, Ohio: Band Associates, 1960, 604 p.
- Gustaf Albert Lofgren, in: Musikern, Bd. 18, 1925, p. 519-520
- Gustaf Albert Lofgren, in: Musikern, Bd. 15, 1922, p. 213-214
Externe Links
- (sv) Biografie von Sigfrid Strand in: "Svenskt biografiskt lexikon" auf der Website von Riksarkivet
- (sv) Biografie von Jan Olof Rudén in: "Hugo Alfvén och Albert Löfgren" in: Alfvéniana 1–2/07. Hugo Alfvensällskapet. 11. Dezember 2010, ISSN 1101-5667 (archiviert)
| Bibliographische Informationen |
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Bibsys:9034331 |