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Albert Plasschaert | ||||
Albert Plasschaert signiert von Jan Toorop 1925 | ||||
| Allgemeine Information | ||||
| Vollständiger Name | Albert Charles Auguste Plasschaert | |||
| Pseudonym(e) | A. Pilger | |||
| Geboren | 20. April1874 | |||
| Geburtsort | Sas van Gent | |||
| Verstorben | Der 9. Mai1941 | |||
| Ort des Todes | Rijswijk | |||
| Land | Die Niederlande | |||
| Beruf | Kunstkritiker | |||
| Unterschrift | ||||
| dbnl-Profil | ||||
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Albert Charles Auguste Plasschaert, Pseudonym A. Pilger, (Sas van Gent, 20. April1874 - Den Haag, Der 9. Mai1941)[1] war ein niederländischer Glaser, Maler, Kunstkritiker und Dichter.
Leben und Arbeiten
Plasschaert wurde 1874 in Sas van Gent als Sohn des Wasserwirtschaftsvorstehers Augustus Plasschaert und Maria Christina Josephina Pauwels geboren. Nach dem Abitur ging er zum Studium an die damalige Polytechnische Schule in Delft. Außerdem studierte er Rechtswissenschaften an der Universität Leiden. Bereits während seines Studiums leitete er die Literatur- und Kunstzeitschrifttijd Der Garten. Er entwickelte sich zu einem hochkarätigen Kunstkritiker. Laut Landesamt für kunsthistorische Dokumentation war er zu seiner Zeit in "einer der wichtigsten und gefürchtetsten Kritiker der Niederlande".[2] Seine Bezeichnung Amsterdam Joffers denn eine Gruppe junger Malerinnen in der Hauptstadt fand schnell allgemeine Akzeptanz. Er veröffentlichte seine Kritiken in den Zeitungen Das Vaterland und in Der grüne Amsterdammer. Er schrieb auch für Zeitschriften wie Die Kunst, Die Stimme und Der neue Leitfaden. Er entwarf unter anderem Buntglasfenster für die Königlich Niederländische Glasfabrik J.J.B.J. Bouvy in Dordrecht.
Plasschaert war dreimal verheiratet. Er heiratete am 8. März 1906 in Katwijk Elisabeth Johanna Carolina Gelderman. Nach ihrer Scheidung heiratete er den Maler am 12. Mai 1909 in Utrecht Lucie van Dam van Isselt. Auch diese Ehe wurde geschieden, woraufhin er am 15. Dezember 1922 in Rijswijk Cornelia Petronella Gevers heiratete. Er starb im Mai 1941 im Alter von 67 Jahren in Den Haag. Er wurde auf dem General Cemetery in seiner Heimatstadt Rijswijk beigesetzt. Plasschaert war Offizier in der Orden von Leopold II.
Literaturverzeichnis
- Jacob Dooijewaard und seine Amsterdamer Zeit, Amsterdam, 1937
- Blume und Blatt, ein Kranz, Nimwegen, 1933
- Der Maler H. Wiegersma, Zeist, 1933
- Jan Toorop Gedenkfeier, Amsterdam, 1930 (zusammen mit Kees van Hoek)
- Jan Toorop-Denkmal, Amsterdam, 1929 (zusammen mit Jan Nieuwenhuis)
- Der Aufruhr der Liebe, Maastricht, 1928
- Frieden, Utrecht, 1928
- Jan Mankes, Wassenaar, 1927 (zusammen mit Just Havelaar und vorgestellt von A. Mankes-Zernike)
- Wandbilder, Rotterdam, 1926
- Jan Toorop, Amsterdam, 1924
- Johannes Vermeer und Pieter de Hooch, Amsterdam, 1924
- Petrus Theodorus van Wijngaerdt, Utrecht, 1924
- Kurze Geschichte der niederländischen Malerei: von der Haager Schule bis heute, Amsterdam, 1923
- Jacob Maris, Arnheim, 1920
- Das göttliche Liebesspiel... , um 1920
- Gemälde sehen, Arnheim, 1919
- Reflexionen, fünfteilig, Middelburg, von 1917
- Kurze und kürzeste Bewertungen, Haarlem, 1917
- Gemälde "sehen", Delft, 1912
- Namensliste niederländischer Maler, Amsterdam, 1912
- Hinweise und Daten zum Lackieren, zweiteilig, Ooltgensplaat/Delft, 1910-1914
- Niederländische Malerei des 19. Jahrhunderts, Amsterdam, 1909
- Studien und Daten zur Malerei 1907, Zeist, 1908
- Floris Verster, und seinen Platz unter den Malern, geboren um 1860, Amsterdam, 1904
Als A. Pelgrym schrieb er unter anderem: Sechzehn Lieder, Amori und Sechzehn kleine Verse.
Quellen
Nüsse |