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Alexandre Astruc
Alexandre Astruc
Alexandre Astruc über 1965
GeborenParis, 13. Juli1923
VerstorbenParis, 19. Mai2016
GeburtslandFlagge von Frankreich Frankreich
aktive Jahre1947 - 1997
BerufRegisseur, Drehbuchautor und Schriftsteller
(und) IMDb-Profil
Moviemeter-Profil
Portal  Portalsymbol  Film

Alexandre Astruc (Paris, 13. Juli1923 - Dort, 19. Mai2016) war ein französischer Filmregisseur, Drehbuchautor und Schriftsteller.

Leben und Arbeiten

Bildung und literarische Aktivitäten

Astruc studierte Jura und Literatur und landete dann im Journalismus. Im geschäftigen Nachkriegsgeschäft Saint-Germain-des-Pres er kam in Kontakt mit Jeaun Paul Sartre, Albert Camus und Boris Vian. Er begann unter anderem Artikel für das Poesiemagazin zu schreiben Mitteilungen, vor dem Les Temps Modernes, Sartres literarisch-politisches Magazin und für die Tageszeitung Kampf an denen Camus mitgearbeitet hat. Ab 1945 schrieb er auch Bühnen- und Filmkritiken u.a. für die Cahiers du Cinema und für Cine-Digest. Sein erster Roman Les Vances erschien 1945 und es sah aus, als stünde er am Rande einer literarischen Karriere.

Die Kamera-Stylo-Theorie

1948 entwickelte er in einem berühmten Artikel in der Zeitschrift L'Ecran français der Begriff Kamera-Stil. Diese Theorie setzte die Autonomie des Mediums Film als vollwertiges Ausdrucksmittel voraus und übte großen Einfluss auf die Autorentheorie der Filmemacher der Nouvelle Vague.

Erste Schritte in der Filmwelt

Ende der 1940er Jahre sammelte er Erfahrungen als Regieassistent bei Marc Allegret und Marcel Achard für wessen Film Jean de la Lune er half auch beim Schreiben des Drehbuchs. Er erforschte die Filmwelt weiter durch das Schreiben von Drehbüchern und mit einigen Filmrollen.

Regisseur

1948-1949 lieferte er seine ersten beiden (Kurz-)Filme als Regisseur, darunter Ulysse ou les Mauvaises Rencontres, ein burlesker Kurzfilm mit dem Odyssee von Homeros Flaschen. Dafür konnte er auf die Schauspielerei zählen Jean Cocteau und Jean Genet. Drei Jahre später drehte er das tragische Le Rideau Cramoisi, ein mittellanger Film, der ihn berühmt machte und ihm den prestigeträchtigen Prix ​​Louis-Delluc besorgt. Das Werk basierte auf der rätselhaften gleichnamigen Novelle aus der Sammlung der Kurzgeschichten Les Diaboliques von Jules-Amédee Barbey d'Aurevilly. Später im Jahr 1955 drehte Astruc das Drama Les Mauvaises Rencontres, seinen ersten Spielfilm.Nach Barbey d'Aurevilly drehte er zwei weitere normannische Autoren aus dem 19. Une vie (1958) basiert auf dem gleichnamigen Roman von Guy de Maupassant. Die Tragikomödie folgte 1962 L'Education sentimentale zu Gustave Flaubertsgleichnamiger Roman.

Fernsehen

1964 begann er eine dreißigjährige Fernsehkarriere mit dem Kurzfilm Le Puits et le Pendule (zu Edgar Allan Poe). Als in den 1960er Jahren zwei Filme über den Zweiten WeltkriegLa Longue Marken und Flammes sur l'Adriatique nicht den erhofften Erfolg hatte, verlagerte er sein Arbeitsfeld auf das Fernsehen und das Schreiben. Er hat zwei weitere Poe-Kurzgeschichten gedreht und ihr ein Porträt in zwei Teilen gewidmet Ludwig XI. Sein Interesse an der Literatur des 19. Jahrhunderts wurde in Romanen von . in zwei Fernsehfilmen übersetzt Honoré de Balzac. Als lebenslanger Freund von Sartre produzierte er auch eine eindringliche Dokumentation über den Philosophen.

Fantast

Er nahm auch seine 1945 begonnene Karriere als Romanautor wieder auf und schrieb zehn Romane.

Filmografie

Regieassistent

Drehbuchautor

Direktor

Kino

Fernsehen

  • 1964 - Le Puits et le Pendule
  • 1975 - Les Grands Detektive (Folge La Lettre Wühlmaus der Serie von sechs Episoden), zu Edgar Allan Poe)
  • 1978 - Louis XI oder La naissance d'un roi
  • 1979 - Louis XI oder Le pouvoir central
  • 1980 - une voix près... oder La naissance de la IIIe république
  • 1980 - Arsène Lupin joue et perd (Miniserie mit 6 Folgen)
  • 1981 - Außergewöhnliche Geschichte (Folge La chute de la maison Usher der sechsteiligen Serie, zu Edgar Allan Poe)
  • 1989 - Une Fille d'Ève (Fernsehfilm nach dem Roman von Honoré de Balzac)
  • 1993 - Albert Savarus (Fernsehfilm nach dem Roman von Honoré de Balzac)

Darsteller

Preise

Bücher

  • 1945 - Les Vances, Gallimard (Roman)
  • 1975 - Ciel de cendres, Le Sagittaire (Roman)
  • 1975 - La tete la premiere, Olivier Orban
  • 1977 - Le Serpent jaune, Gallimard (Roman)
  • 1979 - Quand la chouette s'envole, Gallimard (Roman, Fortsetzung von Le Serpent jaune)
  • 1982 - Le Permissionnaire, La Table Ronde, Paris (Roman)
  • 1989 - Le roman de Descartes, Balland
  • 1992 - Du stilo à la camera und de la camera au stilo: Écrits (1942-1984), L'Archipel
  • 1993 - L'autre versant de la colline, Ecriture (Roman)
  • 1994 - Evariste Galois, Flammarion
  • 1997 - Le Siecle a venir, Editionen Guy Trédaniel (Roman)
  • 2015 - Le Plaisir en toutes chooses, Gespräche mit Noël Simsolo, éditions Neige/Écriture