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Alexandre Joseph Daminet (Enghien, 2. April1787 - 31. Dezember1856) war ein BelgierSenator und Bürgermeister.
Lebenszyklus
Daminet war ein Sohn des Kaufmanns Jean Daminet und Marie De Schuytener. Er heiratete Hélène-Caroline Flaschoen (1788-1836) und hatte zwei Söhne und zwei Töchter. Er war Industrieller, tätig als Eigentümer des Zentrums Charbonnages Haine-Saint-Pierre.
Daminet spielte eine politische Rolle, in Enghien wurde er 1826 Gemeinderat. Von 1836 bis zu seinem Tod war er Bürgermeister. Von 1836 bis 1843 war er Provinzrat im Hennegau. Von diesem Jahr bis zu seinem Tod war er Liberale Senator für die Ortsteil Zinnik.
1848 wurde er mit dem übertragbaren Titel Baron bei der Geburt in den belgischen Erbadel aufgenommen. Auch seine Söhne widmeten sich der Politik:
- Adolphe Daminet (1811-1851), Betreiber von Kohlebergwerken, wurde Bürgermeister von Seneffe. Er wurde noch früher als sein Vater und sein Bruder, nämlich 1843 in den erblichen Adelstitel mit dem Titel Ritter aufgenommen, bei erster Geburt übertragbar. Er heiratete 1838 Joséphine van der Burch (1809-1853) in Ecaussines-Lalaing. Sie hatten drei Töchter, die jeweils heirateten Albert de Briey, Gustave de Woelmont und ein Fournier de Pellan.
- Emile Daminet (1814-1871) folgte seinem Vater als Bürgermeister von Enghien und betrieb auch Kohlebergwerke. Er blieb ledig. Drei Monate vor seinem Vater wurde er mit dem auf Erstgeburt übertragbaren Rittertitel in den erblichen Adelsstand aufgenommen.
Die Familie Daminet wurde 1926 mit dem Tod von Valérie Daminet, der Witwe des Grafen Albert Fournier de Pellan, ausgelöscht.
Literatur
- Julienne LAUREYSSENS, Industrielle Aktiengesellschaften in Belgien, 1819-1857, Löwen, 1975.
- Oscar COOMANS DE BRACHINE, État present de la noblesse, Annuaire 1987, Brüssel, 1987.
- Jean-Luc DE PAEPE & Christiane RAINDORF-GERARD (Hrsg.), Le Parlament Belge, 1831-1894. Données Biographien, Brüssel, 1996.