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Alfred de Knyff

Alfred de Knyff (Brüssel, 20. März1819 - Paris, 22. März1885) war ein belgischer Maler.

Er war Teil der aristokratischen Familie Antwerpen-Brüssel Der Knyff, Sohn der Brüsseler Schiffe, des Ritters Pierre de Knyff und der Constance de Vinchant de Gontroœul. Sein Kunststudium absolvierte er an der Akademie von Antwerpen und spezialisierte sich als Landschaftsmaler. Er war auch kurzzeitig bei dem Schweizer Alpenmaler Alexandre Calame in der Lehre.

De Knyff lebte dann in Paris und ab 1860 in der weiten Umgebung der französischen Hauptstadt, insbesondere in der Region Fontainebleau mit dem Kunstdorf barbizon, stark präsent in seinem Oeuvre. Er war in Kontakt mit Jean-Baptiste Corot, Jean-François Millet, Theodore Rousseau und Ständiges Troyon. In Paris war er mit den dort lebenden belgischen Malern gut befreundet aldaar Joseph und Alfred Stevens. Er baute eine Sammlung von Werken von Malern aus Barbizon und befreundeten belgischen Künstlern auf.

Er malte auch in Kempen, Spa, im Maastal, im Hinterland von Blankenberge, in Italien und Schottland und in der Bretagne (Roscoff, Saint-Malo...).

Sein Stil entwickelte sich vom romantischen Realismus zum Realismus, manchmal mit einem vorimpressionistischen Touch.

Am 13. April 1876 wurde ein Ensemble von 44 seiner Werke im Pariser Vendu-Haus Drouot versteigert.

Museen

  • Amiens
  • Antwerpen, Kon. Museum der Schönen Künste ("Neugieriges Meer", "Dorf Chaslepont", "Landschaft mit hohen Bäumen")
  • Brüssel, Kon. Museen der Schönen Künste in Belgien
  • Tournai, Musée des Beaux-Arts ("Landschaft mit Nadelbäumen bei herannahendem Sturm")
  • Lüttich