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Almagest
Almagest, lateinische Übersetzung (um 1451)

Das Almagest ist ein Buch von der zweites Jahrhundert durch Claudius Ptolemäus von Alexandria, über die scheinbaren Bewegungen der Sterne und der Planeten, ursprünglich auf Griechisch geschrieben als μαθηματικὴ αξις (Hē mathēmatikḕ sýntaxi; „Die mathematische Ordnung“). Das Latein Übersetzung dieses Titels ist Mathematik-Syntax. Das Buch war später μεγάλη αξις (Hē Megalē sýntaxis; genannt "Der Große Orden"). Sein Superlativ ist μεγίστη αξις (Hallo megist Syntax; "The Greatest Order"), die wiederum der Arabisch Name المجسطي (al-majisṭī). In Latein wurde der arabische Name übernommen als adopted Almagestum.

Die Datierung des Almagest wurde Ende des 20. Jahrhunderts genauer als zuvor festgestellt. Laut N. T. Hamilton konnte den Almagest nicht vor dem Jahr 150 geschrieben haben.[1] Das sind 25 Jahre nach dem Beginn der Beobachtungen des Ptolemäus. Sein geozentrisch Die Sicht auf das Sonnensystem wäre bei den Arabern und im Westen seit über tausend Jahren die am weitesten verbreitete.

Kopie aus dem 13. Jahrhundert in der öffentlichen Bibliothek von Brügge

Im Almagest beschrieb Ptolemäus sein geozentrisches Modell und gab mathematische Beschreibungen für die Bewegung der Himmelskörper. Sein Modell basiert auf den folgenden drei Hypothesen.

  1. Exzentrische Arbeitsplätze. Die Umlaufbahnen, die die Planeten beschreiben, haben als Mittelpunkt einen imaginären Punkt nahe der Erde.
  2. Epizykel. Einige Planeten drehen sich um einen imaginären Punkt, der sich um die Erde dreht: einen Epizykel.
  3. Abwicklungspunkt. Dieser Punkt erklärt die variablen Geschwindigkeiten, mit denen sich die Planeten bewegen.

Ptolemaios stand seinem eigenen Modell skeptisch gegenüber. Es sollte hauptsächlich für Berechnungen und Vorhersagen verwendet werden. Er behauptete nicht, die Realität zu beschreiben, sondern nur die „Phänomene zu retten“. Kopernikus änderte dies 1543. Er sah Anzeichen dafür, dass nicht die Erde, sondern die Sonne der Mittelpunkt des Universums war und schlug eine stelde vor heliozentrische Vision des Sonnensystems. Das Werk des Kopernikus stieß entgegen dem damaligen Stand der Wissenschaft und Beobachtung zunächst nur auf wohlwollende Gleichgültigkeit[2] im Westen, sondern verdrängte schließlich das ptolemäische Weltbild.

Externe Links

Hinweise und Referenzen

  1. N.T. Hamilton, "The Canobic Inscription: Ptolemy's Earliest Work", in: J.L. Berggren & B. R. Goldstein (Hrsg.), Von antiken Omen zur statistischen Mechanik: Asger Aaboe . Essays über die exakten Wissenschaften (Kopenhagen: Universitätsbibliothek, 1987), S. 55-73.
  2. Owen Gingerich, Das Buch, das niemand gelesen hat: Auf der Jagd nach den Revolutionen des Nicolaus Copernicus (New York: Walker, 2004), ISBN 0-8027-1415-3 .