WikiDer > Alpenkrähe
| Alpendohle IUCN-Status: Nicht bedroht[1] (2012) | |||||||||||||
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| Taxonomische Klassifikation | |||||||||||||
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| Pyrrhocorax graculus (Linné, 1766) | |||||||||||||
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Das Alpendohle(Pyrrhocorax graculus) ist ein großer Singvogel aus der Familie der Krähen.
Die Alpendohle gehört zu den Rabenvögel (Corvidae) und ist eines der kleinsten Mitglieder dieser großen Familie von Singvögel. Sie sind eng mit Rotschnabelkrähen verwandt, Vögeln, die ebenfalls denselben Lebensraum mögen.
Eigenschaften
Alpenkrähe und Alpendohle sind sich sehr ähnlich: Sie haben das tiefschwarze Gefieder und die rosa oder roten Beine gemeinsam. Der schlanke, lange, gebogene Schnabel ist jedoch bei der Rotdohle gelb und bei der Rotdohle rot. Auch die der Rotschnabelkrähe ist etwas länger und noch stärker gebogen. Sie haben normalerweise braune Augen. Der Schwanz der Roten Dohle ist länger und ihre Flügel sind kürzer, schmaler und stärker gefingert als die der Roten Dohle. Sie unterscheiden sich auch von der Rotschnabelkrähe durch ihren runderen Kopf und das stumpfere Gefieder. Sie sind 36 – 40 cm lang (so groß wie ein kauen, so, aber kleiner als die Rotschnabelkrähe) Ihre Flügelspannweite beträgt 70 – 85 cm und sie wiegen etwa 190 – 240 g. Ihre Jungen haben einen gelblichen Schnabel mit dunkler Schnabelspitze und schwärzlichen Beinen. Ihre Federn sind etwas blasser. Ihr kurzer gelber Schnabel unterscheidet sie von der Alpenkrähe, die einen orange-roten Schnabel hat.
fliegende Kunst
Alpendohlen sind starke Flieger, die ihre Kunststücke in großer Höhe vollführen: Erst machen sie schwindelerregende Tauchgänge, dann schweben sie wieder über weite Strecken und stürzen sich dann gerade hinab und ziehen sich kurz vor dem Felsboden einen steilen Anstieg wieder hoch. Sie nutzen die wirbelnden Luftströmungen um Berggipfel und -wände, um in Gruppen diese faszinierenden Stuntflüge durchzuführen. Dieser Flug ist viel gefiederter als der anderer Rabenkrähen. Wenn sie sich auf den Boden wagen, laufen und hüpfen sie und sind dafür bekannt, Vögel und sogar Diebe herauszufordern. Es gibt mehrere Geschichten über Dohlen, die mit der Ausrüstung eines Bergwanderers beiläufig davonzogen. Sie folgen den Wanderern zu den höchsten Gipfeln.
Essen
Der Vogel hat sich in seinem Lebensraum an den Ski- und Wandertourismus angepasst. Die Alpendohle frisst zwischen den Abfällen von Bergstationen, Berghütten und Restaurants und ernährt sich dort von menschlichen Abfällen. Er folgt auch Bergwanderern und Wintersportlern, die gerne ihr Mittagessen mit ihm teilen. Es ist ein typischer Allesfresser, der sich im Sommer auch von Insekten und im Winter von Beeren ernährt.
Klang
Sie machen Geräusche, die an einen Flipperautomaten erinnern. Ihr häufigster Ruf unterscheidet sich deutlich von dem der Rotschnabelkrähe: ein musikalischer, metallischer, pfeifender Chirriesh. In Gruppen rufen sie auch oft ein scharfes, explosives Chiuup (ähnlich dem Kja der Rotschnabelkrähe). Ein weithin hörbares Tsierr und ein durchdringendes Pfeifen gehören ebenfalls zum Repertoire.
Ausbreitung
Alpendohlen brüten ausschließlich im Hochgebirge, oberhalb der Baumgrenze, ab einer Mindesthöhe von 1500 m im südlichenEuropa (Pyrenäen), Balkan, Alpen und in Zentralasiennach Westchina. In südlicher Richtung erstreckt sich ihr Lebensraum bis nach NordenAfrika. Sie leben auch nur im selben Hochgebirge, bis zur Schneegrenze. Alpenkrähen leben in der Regel mehrere hundert Meter tiefer. Sie wurden sogar unter der Spitze gesichtet Mount Everest (mehr als 8000 Meter hoch), höher als jeder andere Vogel jemals erreicht hat. Im Winter steigt er in die Dörfer ab.
Die Art hat 3 Unterarten:
- p.g. graculus: von Europa und Nordafrika nach Nord Iran.
- p.g. digitalus: von Südosten Truthahn bis um Libanon, Irak und südwestlichen Iran.
- p.g. Forsythie: Zentralasien.
Zuchtdaten
Sie brüten in meist kleinen Kolonien. Diese Kolonien bestehen oft nur aus wenigen Paaren. Sie nisten an steilen, schroffen Klippen, Ruinen und Felsspalten in den Bergen und an Küsten, brüten von April bis Juli und legen nur 1 Gelege bestehend aus 4, manchmal 3-6 Eiern. Diese Eier sind bauchig, glatt, glänzend und cremig. Sie sind mit vielen dunkelolivbraunen, purpurgrauen Sprenkeln und kleinen Flecken bedeckt und bilden ein sperriges, becherförmiges Nest aus Ästen und trockenen Wurzeln, ausgekleidet mit dünnerem, ähnlichem Material. Sie bedecken es mit feinem Gras, Wolle, Federn und Heidekraut. Dieses Nest ist oft gut versteckt in einer tiefen Felsspalte oder Höhle, nur das Weibchen brütet, während das Männchen es füttert. Brutzeit: 17 – 21 Tage, die Jungen bleiben 23 – 31 Tage nach der Geburt im Nest.
Status
Die Größe der Weltbevölkerung wurde 2004 grob auf 800.000 bis 3,7 Millionen Individuen/Erwachsene geschätzt. Es wird angenommen, dass die Art zahlenmäßig stabil ist. Aus diesen Gründen wird die Alpendohle auf der Rote Liste der IUCN.[1]
Externer Link
- TypenBank.nl Beschreibung, Bild und Ton
| Quellen, Anmerkungen und/oder Verweise |