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Alphonse Jean Marie André Goovaerts (Antwerpen, 25. Mai1847 - Etterbeek, 25. Dezember1922) war ein BelgierKomponist, Musikwissenschaftler und Generalstaatsarchivar von 1899 bis 1913. Sein bekanntestes Werk ist Histoire et Bibliographie de la Typographie Musicale dans les Pays-Bas (Antwerpen, 1880).
Alphonse Goovaerts war ein echter Autodidakt. Als er fünfzehn war, musste er seine Ausbildung abbrechen. Sein Vater Andries Jan Corneel Goovaerts-Van den Wouwer (1818-1893) arbeitete als Angestellter im Antwerpener Stadtarchiv. Goovaerts historisches Interesse wurde dadurch geschärft, insbesondere als sein Vater 1870 zu Hause arbeitete, um die Archive der Prediger und der St. Walburgiskirche.[1] In der Zwischenzeit arbeitete Goovaerts ab 1866 in der Antwerpener Stadtbibliothek. In den 1880er Jahren wechselte er zum Allgemeines Staatsarchiv. Nach der hastigen Abreise des Generalstaatsarchivars Charles Piot 1897 sollte es anderthalb Jahre dauern, bis ein Nachfolger gewählt wurde.[2] Die Wahl fiel letztendlich auf Goovaerts.
Ab 1904 erhielt Goovaerts Abfindungen. Die Aufgaben des National Archivist General wurden von Arthur Gaillard wahrgenommen, der 1912 starb. Dann Joseph Cuvelier Stellvertretender Generalstaatsarchivar. 1913 trat Goovaerts endgültig zurück und Cuvelier wurde zum Nachfolger ernannt.[3]
Als Komponist schrieb Goovaerts Musikstücke wie Messesolennelle, adoramus, Tanz la bruyere, Tantum ergo, O Jesu sapientia aeterna und O heilsame Hostia. Er engagierte sich auch in der Organisation von Konzerten, nicht für seine eigene Arbeit, sondern für alte(r) Meister. Er war Dirigent beim Burgerkring in Antwerpen. Er hat auch Artikel für die Nationalbiografie.
Quellen, Anmerkungen und/oder Verweise
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| Vorgänger: Charles Piot | Generalstaatsarchivar des Allgemeinen Staatsarchivs und Staatsarchive in den Provinzen 1899 - 1913 | Nachfolger: Arthur Gaillard (in persönlicher Eigenschaft) Joseph Cuvelier |