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Das Amazon-Synode oder der Sondersynode über den Amazonas war ein Treffen von römisch katholischBischöfe und Kirchenführer aus der Amazonasgebiet die vom 6. bis 27. Oktober 2019 in Rom stattfand.
Vorbereitung
Papst Franziskus rief dieser Synode versammelte sich bei seinem Besuch in Peru am 19. Januar 2018. Das genannte Amazonasgebiet liegt in neun Ländern (Brasilien, Bolivien, Kolumbien, Ecuador, Peru, Venezuela, Surinam, Guyana und Französisch-Guayana) mit 34 Millionen Einwohnern. Als zentrale Themen der Synode wurden soziale Gerechtigkeit und die Rechte der indigenen Völker sowie der Schutz ihres natürlichen Lebensraums festgelegt. In den nichtkirchlichen Medien wurde auf Themen wie die Möglichkeit der Priesterweihe verheirateter Männer oder eines Diakonats für Frauen besonderes Augenmerk gelegt.
Abschlussdokument der Synode
Das Abschlussdokument der Synode fordert eine ganzheitliche Bekehrung auf sozialer, kultureller, pastoraler und ökologischer Ebene mit dem Ziel einer stärkeren Verbindung der Kirche mit den Völkern des Amazonasgebiets. Sie fordert eine missionarische Kirche, aber mit Respekt vor der lokalen Kultur und Widerstand gegen alle möglichen Verletzungen der Rechte der lokalen Bevölkerung. Das Abschlussdokument achtet auch auf das Ökologische und das Soziale mit einem Aufruf zur globalen ökologischen Umstellung. Auch der Begriff der "ökologischen Sünde" als Sünde gegen die Schöpfung wurde definiert als "ein Handeln gegen oder Unterlassen gegen Gott, gegen andere und die Umwelt sowie Sünde gegen zukünftige Generationen und das Aufbrechen von Netzwerken der Solidarität zwischen den Geschöpfen".
Während der Synode wurden über 800 Änderungsanträge zum Arbeitsdokument eingereicht, und das Schlussdokument wurde mit Zweidrittelmehrheit angenommen.
Dieses Abschlussdokument wurde sofort von konservativeren, katholischen Seiten kritisiert.[1]
Querida Amazonien
Anfang 2020, nach der Synode, ErmahnungQuerida Amazonien ("geliebte Amazone") mit den Dekreten des Papstes. Dort drückt Papst Franziskus vier Träume für das Amazonasgebiet aus:
- Ein sozialer Traum über die Rechte und Würde der Armen und Unterdrückten, insbesondere der indigenen Bevölkerung;
- Ein kultureller Traum über die Erhaltung der einheimischen Kultur;
- Ein ökologischer Traum über die Erhaltung der natürlichen Ressourcen des Amazonas;
- Ein kirchlicher Traum von der Ortsgemeinde, der sich im lokalen Kontext verkörpern kann.
Dieses Ermahnungsschreiben wurde sofort kritisiert, vor allem aus progressiven katholischen Kreisen. Die Frage der Zulassung von Frauen zum Diakonat oder für geprüfte, verheiratete Männer (viri nachlass) zur Priesterweihe wurde nicht behandelt. Der Volltext des Schlussdokuments der Synode, in dem diese Fragen erörtert wurden, wurde jedoch in die Ermahnung aufgenommen.
Quellen, Anmerkungen und/oder Verweise
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| Bibliographische Informationen |
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Gemeinsame Normdatei:1186948957 |