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Andrey Sinyavskic | ||
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Andrey Sinyavsky im Jahr 1975 | ||
| Allgemeine Information | ||
| Vollständiger Name | Andrei Donatovich Sinyavskic | |
| Geboren | Moskau, 8. Oktober 1925 | |
| Verstorben | Paris, 25. Februar 1997 | |
| Beruf | Schriftsteller | |
| Bekannt aus | Prozess wegen Opposition | |
Andrei Donatovich Sinyavskic (Russisch: ей Донатович инявский) (Moskau, 8. Oktober1925 – Paris, 25. Februar1997) war ein Russisch Schriftsteller, Publizist, Gulag-Überlebender, Expatriate und Professor an der Universität von Sorbonne. Er schrieb oft unter dem Pseudonym Abram Terts.
Leben und Arbeiten
Sinyavskys Frühwerk ist von Natur aus etwas absurd. Damit brach er, genau wie sein literarisches Gegenstück Andrej Amalrik, mit den vorherrschenden Standards der sowjetischen Literatur, sowohl in Form als auch Inhalt. Zwischen 1959 und 1965 veröffentlichte Sinyavsky wegen sowjetischer Zensur seine Werke im Westen unter dem Pseudonym Abram Terts. Die wichtigsten Werke dieser Zeit sind die politisch-satirische Novelle "Der Prozess beginnt" (1956, erstmals 1959 in Frankreich erschienen) und der utopisch-phantastische Roman "Lyubimov" („Solange wir anfangen, über gewöhnliche Dinge zu sprechen“Terts dachte, „Dann lass es uns von einer übernatürlichen Beleuchtung aus machen“).
Wenn im Sovietunion Als bekannt wurde, dass Terts' im Ausland veröffentlichte Arbeit tatsächlich Sinyavskys Werk war, wurde er verhaftet. In einem umstrittenen und unwirklichen Prozess im Jahr 1966 wurden er und sein Schriftstellerkollege Joeli Daniel verurteilt und ins Exil verbannt gulag. Seine Lagererfahrungen finden sich in „Eine Stimme aus dem Chor“ (1973), einer Sammlung von Fragmenten seiner Briefe an seine Frau aus dem Lager. Sinyavsky wurde Anfang 1971 freigelassen.
Ab 1973 lebte Sinyavsky in Paris, wo er die . trifft Sorbonne Russisch unterrichtet und zusammen mit seiner Frau Maria Rosanowa (auf Russisch) die Zeitschrift „Syntaxis“ herausgegeben. 1986 erschien seine monumentale Autobiografie Gute Nacht, ein bemerkenswertes Zeugnis, in dem Vergangenheit und Gegenwart, Realität und Fantasie durch verschiedenste Assoziationen und Bilder immer wieder raffiniert ineinanderfließen.
Sinyavsky starb 1997 im Alter von 71 Jahren an Krebs.
Literatur und Quellen
- E. Waegemans: Russische Literatur, 1986, Utrecht
- A. Bachrach et al.: Encyclopedia of World Literature, 1980, Bussum
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