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André Cayatte
André Cayatte
Cayatte im Jahr 1952
Vollständiger NameAndré Jean Cayatte
Geborencarcassonne, 3. Februar1909
VerstorbenParis, 6. Februar1989
GeburtslandFlagge von Frankreich Frankreich
aktive Jahre1938 - 1983
BerufRegisseur und Drehbuchautor
(und) IMDb-Profil
Moviemeter-Profil
Portal  Portalsymbol  Film

André Cayatte (carcassonne, 3. Februar1909 - Paris, 6. Februar1989hören)) war ein französischer Filmregisseur und Drehbuchautor. Zwischen 1942 und 1978 führte er bei 30 Spielfilmen Regie, die meisten davon Dramen. Er ist vor allem für seine militanten Hofdramen bekannt.

Leben und Arbeiten

Ausbildung und Debüt als Drehbuchautor

André Cayatte studierte Rechtswissenschaften und arbeitete einige Zeit als Rechtsanwalt, zunächst in Toulouse, dann in Paris. Schon bald zog ihn das Schreiben an. Er fand eine Anstellung als Journalist und schrieb auch einige Romane. Seine ersten Schritte in der Filmwelt machte er als Co-Autor des Drehbuchs von Eintritt zu den Künstlern (Marc Allegret, 1938), Montmartre-sur-Seine (Georges Lacombe, 1941, einer der ersten Filme Edith Piaf) und Remorques (Jean Gremillon, 1941).

Die 1940er Jahre: Debüt als Filmregisseur mit Literaturverfilmungen

Als Filmregisseur debütierte er mit mehreren literarischen Adaptionen: La fausse Herrin (1942, nach dem gleichnamigen Roman von Honoré de Balzac), Au Bonheur des Dames (1943, nach dem gleichnamigen Roman von Emile Zolac) und Pierre und Jean (1943, nach dem gleichnamigen Roman von Guy de Maupassant). 1949 machte er ein Drehbuch von Jacques PrevertLes Amants de Verone, eine zeitgenössische Version von .s Liebesdrama Shakespeare.

Gerichtsdramen

1950 wurde er he Gerechtigkeit est Fakt, sein erstes Gerichtsdrama, in dem er zeigte, dass das Rechtssystem nicht unfehlbar ist. Nous sommes tous des Attentäters (1952), sein nächster Film, war ein heftiges Plädoyer gegen die Todesstrafe. Auch in Avant le delugelug (1954) und in Le Dossier Noir (1955) zeigte er das versagende Rechtssystem. Das Drehbuch zu diesen Gerichtsdramen schrieb er in Zusammenarbeit mit Charles Spaak. Das Familiendrama Le Miroir a deux Gesichter (1958) schilderte die Auswirkungen der plastischen Chirurgie auf ein Paar.

Später veröffentlichte Cayatte noch einige weitere Gerichtsdramen: in Les Risques du Metier (1967) er ging Jacques Brelé Debüt als Schauspieler in der Rolle eines der Pädophilie angeklagten Lehrers. Im Urteil (1974) verteidigt Sophia Loren ihr Sohn des Mordes bis zum Äußersten gegen Richter angeklagt Jean Gabin.

In den sechziger Jahren drehte er auch einen Film über den Thriller Piege pour Cendrillon (1965, nach dem gleichnamigen Roman von Sebastien Japrisot) und der Hippie- und Drogenfilm Les Chemins de Katmandou (1969, Musik von Serge Gainsbourg), zwei Außenseiter in seinem Oeuvre.

Siebziger: Erfolge mit Annie Girardot

In den siebziger Jahren drehte er vier Filme mit Annie Girardot die damals auf dem Höhepunkt ihrer Fähigkeiten war. Vor allem das Liebesdrama Mouir d'aimer (1971), das die zum Scheitern verurteilte Liebe zwischen einer Lehrerin und einem ihrer Schüler thematisierte, war besonders erfolgreich.

André Cayatte starb 1989 an den Folgen eines Schlaganfalls. Er war gerade 80 Jahre alt geworden.

Filmografie (Spielfilme)

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