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André Denys
André Denys
André Denys
GeborenGistel, 6. Januar1948
VerstorbenGent, 13. Mai2013
WahlkreisFlagge von Ostflandern.svgOstflandern
RegionFlagge Flämische RegionFlandern
LandFlagge von Belgien Belgien
FunktionGouverneur
VorgängerHerman Balthasar
NachfolgerJan Briers
PartyVld öffnen
Funktionen
1977-2004StadtratZulte
1981-1995Mitglied des Parlaments
1995-2004Flämischer Abgeordneter
2004-2013Gouverneur Provinz Ostflandern
Portal  Portalsymbol  Politik

André Cyriel Denys (Gistel, 6. Januar1948Gent, 13. Mai2013) war mal Gouverneur des Belgier Provinz Ostflandern.

Biografie

Politische Karriere

1971 machte sich André Denys selbstständig, a, Gerberei, im Zulte. Nicht lange danach begann er seine politische Laufbahn und wurde 1976 Stadtrat für die PVV in Zulte gewählt, das er bis 2004 blieb.[1] Von 1981 bis 1995 war er Mitglied der Abgeordnetenkammer für die Wahlkreis Gent-Eeklo.

Im Zeitraum Dezember 1981 bis Mai 1995 war er aufgrund des damals bestehenden Doppelmandats auch Mitglied der Flämischer Rat. Das Flämischer Rat war ab 21. Oktober 1980 die Nachfolge der Kulturrat der Niederländischen Kulturgemeinschaft, die am 7. Dezember 1971 installiert wurde und der Vorläufer der heutigen Flämisches Parlament. Von Dezember 1985 bis Mai 1995 präsidierte er die PVV-Fraktion, die ab November 1992 in die VLD-Fraktion umgewandelt wurde. Bei den ersten Direktwahlen zum Flämisches Parlament am 21. Mai 1995 wurde er im Wahlkreis Gent-Eeklo gewählt. Er blieb bis November 2004 Mitglied des flämischen Parlaments. Im flämischen Parlament war er von Juni 1995 bis Juli 1999 auch Parteivorsitzender der VLD, danach sukzessive von Juli 1999 bis Juli 2004 zweiter stellvertretender Vorsitzender und von Juli bis November 2004 als dritter stellvertretender Vorsitzender des Präsidiums (tägliche Geschäftsführung) dieser Versammlung. Am 6. Februar 2002 wurde er in der Plenarsitzung des Flämischen Parlaments für sein 20-jähriges Parlamentsmandat geehrt. Ab 28. Februar 2005 durfte er sich ehrenamtlicher stellvertretender Vorsitzender nennen. Dieser Ehrentitel wurde ihm vom Präsidium des Flämischen Parlaments verliehen.

Gouverneursamt

2004 wurde Denys als Nachfolger von Herman Balthasardie die Altersgrenze von 65 Jahren erreicht hatten.

Als wichtigste Errungenschaften während seiner Amtszeit werden genannt: Arbeitsbesuche in allen ostflämischen Gemeinden, Koordination verschiedener Katastrophen und Gewährleistung eines sicheren Kurses bei großen Radsportveranstaltungen.

Er hatte ein Herz für Ostflandern und wurde deshalb während einer akademischen Sitzung am 29. November 2012 ausgiebig gefeiert. Am 31. Januar 2013 beendete er seine Amtszeit. Ihm folgte Jan Briers.

Persönlich

André Denys war mit Rita Folens verheiratet. Sie hatten einen Sohn und drei Töchter. Er war Ehrenbürger seiner Heimatgemeinde Gistel und seiner Adoptivgemeinde Zulte. Er war ein großer Radsportbegeisterter.

Im Oktober 2010 war er Lungenkrebs etabliert. Er verlor die Schlacht am 13. Mai 2013 und starb im UZ Gent.[2] Die Trauerfeier fand am 18. Mai im St.-Bavo-Kathedrale, geleitet vom Bischof von Gent Luc Van Looy. Es folgten die Einäscherung und die Beisetzung (in Zulte) in der familiären Intimität.[3]

Veröffentlichungen

  • André Denys, Meine Runde. Die administrative Reisegeschichte von Gouverneur André Denys. Snoeck Publishers, Gent, 2008, 592 S.

Externer Link

Vorgänger:
Herman Balthasar
Provinzgouverneur von Ostflandern
2004-2013
Nachfolger:
Jan Briers