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EIN Antinomie ist ein Widerspruch, der nicht Paradox ist, aber welche (in der Philosophie von Seite) ergibt sich daraus, dass die reine Vernunft, wenn sie ihre grundlegendsten Prinzipien auf die von uns erlebten Phänomene der Welt anwendet, unweigerlich auf Widersprüche stößt.
Kant gibt in seinem Hauptwerk vier Beispiele für solche Antinomien: Kritik der reinen Vernunft (A420, B448). Dort benennt er seine Antinomien, die jeweils aus a These und ein Antithese existieren. Er beweist sowohl die These als auch die Antithese (und macht dann zu jeder Antinomie noch ein paar Beobachtungen, aber es würde zu lange dauern, hier ins Detail zu gehen).
Die vier von Kant erwähnten Antinomien sind:
1. Antinomie
These - die Welt (das Universum) hat einen Anfang und ein Ende in Zeit und Raum
Antithese - die Welt ist grenzenlos in Zeit und Raum.
2. Antinomie
These - alles in der Welt (Universum) besteht aus einfachen Substanzen
Antithese - es gibt nichts singuläres, alles ist zusammengesetzt
3. Antinomie
These - es gibt in dieser Welt (Universum) Ursachen, die aus (Wahl-)Freiheit entstehen
Antithese - Freiheit existiert nicht, alles besteht aus Natur (Gesetzen)
4. Antinomie
These - irgendwo in der Reihe der Ursachen der Welt (Universum) muss es ein notwendiges Wesen geben
Antithese - es gibt nichts Notwendiges in dieser Serie, alles ist Zufall
Die Antinomien können in Kants Philosophie entstehen, weil der Mensch die Dinge dieser Welt (so wie er sie mit den Sinnen und dem Geist wahrnimmt) für die "Sache an sich(siehe auch seine Prolegomena, Bd. 3, Abschn. 51 bis 54, siehe die Links unten). idealistisch Philosophie mit a with transzendental Charakter.
Quellen, externe Links
Kritik der reinen Vernunft
Prolegomena (Original)
Prolegomena (Deutsche Übersetzung)