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Antoni Jungs, ebenfalls Antoni de Boys oder Anton Waiss[1] erwähnt (fl. Ende 16. Jahrhundert) war ein Maler aus der Niederlande, der unter anderem für die Haus Habsburg.
Er war seit 1572 Freimeister der Antwerpener Lukasgilde.[1] Er wurde in 1579 Ernennung zum Hofmaler des Erzherzogs Ferdinand II und erhielt gleichzeitig 320 Gulden für eines seiner Werke.[1] Im 1580 er erhielt a Waffenbrief.[1] In Urkunden wird er zweimal als Hofmaler erwähnt Innsbruck (1584 und 1586), woraus wir erfahren, dass er 1584 die enorme Summe von 1060 Gulden erhielt, was auf eine enorme Aktivität seinerseits hinweist.[2] Er soll sich unter anderem der berühmten habsburgischen Porträtgalerie des Erzherzogs gewidmet haben.[1] Nachdem er 1587 Barbara Geiger aus Innsburg geheiratet hatte, gründete er 1589 mit einer Spende von 100 Gulden eine Armenstiftung.[1] 1589 wird auch der physische Niedergang Antonis erwähnt und dass ein neuer Hofmaler gesucht werden muss.[1]
Es ist nicht sicher, ob er ein Verwandter des in Schweden tätigen Mechelener Künstlers war Willem Junge.[2]
Auswahl seiner Werke

Porträt von Philipp der Schöne.

Porträt von Johanna von Kastilien.
Nüsse
Verweise
- E. Ei, Die Innsbrucker Malerei des 16. Jahrhunderts, in K. Schadelbauer, Festschrift für Karl Schadelbauer zur Vollendung des 70. Lebensjahres, Innsbruck, 1972, S. 39-63.
- A. Teurlinckx, Der Coliner Kreis: aus der Geschichte der niederländischen Expansion, Bloemfontein, 1987, p. 66.