WikiDer > Antonius Mathijsen

Antonius Mathijsen
Antonius Mathijsen

Antonius Mathijsen (Buddel, der 4. November1805Hamont, 15. Juni1878) war ein Holländer Militärarzt die international bekannt wurde für die Erfindung von dem Gipsverband.

Leben

Antonius Mathijsen war der Sohn von a der Chirurg. Er ging durch die Lateinschule im Weert und studierte dann Arzt an der Militärmedizinischen Schule in Utrecht. Von 1828 Mathijsen diente als Gesundheitsbeauftragter dritte Klasse in der niederländischen Armee. Im 1831 er nahm an der Zehn Tage Kampagne. Im Jahr 1837 Promotion er in Gießen (Deutschland) in Medizin, Chirurgie und Hebamme. Er diente als Militärarzt in Utrecht, Zutphen, Venlo, Haarlem, 's-Hertogenbosch, Vlissingen und Breda.

Er starb in 1878 im Alter von 72 Jahren im belgischen Ort Hamont.

Erfindung Gipsabdruck

Im Militärkrankenhaus von Haarlem Mathijsen hat sich ausgedacht 1851 dass ein mit Gipspulver und Wasser getränkter Verband innerhalb weniger Minuten aushärtet und so eine gute Stabilisierung des Knochenbruchs erreicht. Ein Jahr später veröffentlichte er seine Erfindung: Neue Art des Anlegens des Gipsverbandes bei Beinfrakturen. Ein Beitrag zur Militärchirurgie.

Ehrungen

Antonius Mathijsen über die Sommerbriefmarken von 1941

Mathijsen erhielt zu seinen Lebzeiten viele internationale Ehrungen für seine Erfindung. In seinem eigenen Land wurde er unter anderem zum Ritter in der Orden der Eichenkrone und erhalten nach der Pensionierung per Königliche Auflösung den Rang eines Oberstleutnants (Gesundheitsbeamter erster Klasse) und eine Sonderpension.

Die Spuren von Mathijsen sind sowohl in Budel als auch in Hamont noch sichtbar. Ihm wurde ein Grabdenkmal neben der Kirche in Hamont geschenkt. Budel kennt den Dr. Antonius-Mathijsen-Denkmal.[1]

Das Militärkrankenhaus in Utrecht trug lange Zeit seinen Namen: Ab 1964 hieß es Militärkrankenhaus Dr. A. Mathijsen (auch bekannt als MHAM), bis es 1991 mit dem Overveen Marine Hospital fusionierte, um das Zentrales Militärkrankenhaus (CMH) in Utrecht.

Quellen

  • J. Biemans, 'Antonius Mathijsen' in: P. Timmermans ua (Hrsg.), Brabantse Biographies. Biographie bekannter und unbekannter Personen aus Nordbrabant. Teil 5, Heeswijk, 1999. Online verfügbar unter Brabantserfgoed.nl