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Apeiron

Apeiron (Altgriechisch: ἄπειρον) ist ein Konzept aus dem vorsokratische Naturphilosophie und wurde zuerst verwendet von used Anaximander von Milet (ca. 610-546 v. Chr.). Seine Philosophie ist durch andere Schriftsteller nur bruchstückhaft bekannt. Wörtlich bedeutet a-peiron 'ohne Begrenzung, Begrenzung'. Aristoteles (Physik, 203b7, Die Caelo, 303b10), Theophrast und einfach (Physik 24, 13) interpretierte das Wort als „unendlich“. Möglicherweise meinte Anaximander selbst „ohne Entschlossenheit“ oder „das Unbestimmte“. Die Ursache (arche) ist undifferenziert und ohne innere Teilbarkeit. Die Materie, aus der der Kosmos entstanden ist, ist dann unbestimmt. Eine andere Möglichkeit besteht darin, dass der Raum für Anaximander zunächst unbestimmt war und daher nicht mit identifiziert werden konnte Elemente die andere Präsokraten als Ursubstanz bezeichneten: Feuer, Wasser und Luft. Anaximanders apeiron suggeriert grenzenlose Weite und Dauer und damit einen allumfassenden Charakter und göttliche Unsterblichkeit.[1]

Eines der wenigen erhaltenen Fragmente von Anaximander, das schwer zu interpretieren ist, beschäftigt sich mit genau diesem Konzept. In Diels' berühmter Übersetzung (Das Fragment der Vorsokratiker, Berlin 1903, I, S.15):

Anfang der Dinge ist das Unendliche (apeiron). Woraus aber die Geburt ist, dahin geht auch ihr Sterben nach der Notwendigkeit. Denn sie zahlen einander Strafe und Buße für ihre Ruchlosigkeit nach der Zeit Ordnung (Auszug A 9).

Eine modernere niederländische Übersetzung lautet:

Der Anfang des Seienden ist das Grenzenlose; und von wo das Leben der Wesen ausgeht, geschieht auch ihre Vernichtung nach Notwendigkeit, da sie alle nach der Regel der Zeit untereinander die Strafe und Buße der Ungerechtigkeit zahlen.

— Luciano de Crescenzo, Geschichte der griechischen Philosophie, I, S.38; Amsterdam 1986)

Es ist Friedrich Nietzsche der dieses Fragment in Jahrhunderte der Vergessenheit zurückversetzt hat (mit Hegel als kleine Ausnahme) in der Vorlesung abgerungen Die vorplatonic Philosophen mit Interpretation ausgewählter Fragmente an der Universität von Basel im Jahr 1870.

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