WikiDer > Araripemanakin
| Araripemanakin IUCN-Status: Kritik[1] (2018) | |||||||||||||
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| männliche araripemanakin | |||||||||||||
| Taxonomische Klassifikation | |||||||||||||
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| Nett | |||||||||||||
| Antilophia bokermanni Coelho & Silva, 1998[2] | |||||||||||||
| Weibchen auf dem Nest. | |||||||||||||
| Bilder auf | |||||||||||||
| Araripemanakin auf | |||||||||||||
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Das araripemanakin (Antilophia bokermanni) ist ein Singvogel von dem Familie der manakins (Piprida). Der Vogel wurde erst 1998 beschrieben und nach dem brasilianischen Zoologen Werner Bökermann (1929-'95) benannt. Es ist eine vom Aussterben bedrohte Vogelart.
Anerkennung
Der Vogel ist 15 bis 1,5 cm lang und wiegt 19 bis 20,5 Gramm. Das Männchen ist überwiegend weiß mit einem auffallend leuchtend roten Kamm auf der Stirn. Dieses Rot setzt sich über Krone und Hals fort. Einige Flügeldecken und alle Schwungfedern und Schwanzfedern sind kontrastierend schwarz. Das Iris ist rotbraun und der Schnabel und die Beine dunkelbraun. Das Weibchen sieht ganz anders aus und ist dem Weibchen der sehr ähnlich Helm Manakin (A. galeata); es ist oben olivgrün und unten hellgraugrün, heller als das behelmte Manakin. Die Weibchen beider Arten haben zudem einen kleinen Kamm auf der Stirn.[3]
Verbreitung und Lebensraum
Dieser Vogel ist endemisch im Brasilien und kommt nur im nordöstlichen Bundesstaat vor Ceará wo es 1996 in einem bewaldeten Tal auf einer Fläche von nicht mehr als 1 km² im entdeckt wurde Chapada do Araripe, das teilweise ein Naturschutzgebiet ist. Der Lebensraum besteht aus alten, hohen Sekundärwäldern, die reich an Kletterpflanzen sind, insbesondere die feuchteren Gebiete in der Nähe von Quellen und Bächen. Der Vogel frisst dort an kleinen Früchten von Arten der Gattung Cordia.[1]
Status
Der Araripemanakin hat einen winzigen Vertriebsgebiet und damit die Wahrscheinlichkeit von Aussterben groß. Die Weltbevölkerungsgröße wurde 2018 auf 150 bis 700 Individuen geschätzt. Der Lebensraum ist bedroht durch die fehlende wirksame Durchsetzung des Reservatsstatus des Schutzgebiets und durch die Ausweitung der Infrastruktur und intensiver Landwirtschaft in der Umgebung des bewaldeten Tals. Aus diesen Gründen wird dieses Manakin als vom Aussterben bedroht eingestuft Rote Liste der IUCN.[1]
Quellen, Anmerkungen und/oder Verweise
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