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Arme Leute | ||||
Ausgabe von 1847 | ||||
| Originaler Titel | едные и | |||
| Autor(en) | Fjodor Dostojewski | |||
| Übersetzer | A. Vormund | |||
| Land | Russland | |||
| Sprache | Niederländisch | |||
| Ursprache | Russisch | |||
| Genre | Roman | |||
| Herausgeber | G. A. aus Oorschot | |||
| Problematisch | 1968, Teil der Gesammelten Werke Teil I | |||
| Ursprünglich veröffentlicht | 1846 | |||
| Seiten | 126 | |||
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Arme Leute (Russisch: Бедные люди) ist der erste Roman des russischen Schriftstellers Fjodor Dostojewski von 1846. Es ist in Form von a . gegossen Briefroman
Inhalt
Die beiden Hauptfiguren Makàr Alekseyevich Dewushkin und WàrWara Alekseyevna Dobroselowa sind entfernte Verwandte. Sie leben in St. Petersburg in einer Wohnung mit Blick auf das jeweils andere Fenster. Makar ist am einfachsten mit einem teilweise abgetrennten Teil der Gemeinschaftsküche aber mit einem Fenster nach außen untergebracht. Er hängt sehr an diesem Fenster, weil es einen Blick auf Warwara bietet. Die beiden besuchen sich sporadisch, schreiben sich aber fast täglich über die Ereignisse in ihrem Leben. Der Leser sieht, wie die beiden in ihrer Armut langsam in unmenschliche Verhältnisse abgleiten. Sie schicken einander Geld hin und her, obwohl Makar Rubel sendet und Warwara Kopeken. Makar arbeitet als Autorin für die Regierung, Warwara versucht als Hausnäherin ihren Lebensunterhalt zu verdienen, und genau als die Probleme über die beiden Hauptfiguren wachsen, wendet sich das Blatt, aber es kommt zu einer Katastrophe. Makar macht bei der Übermittlung eines Notfalldokuments einen tragischen Fehler und muss vor „Exzellenz“, seinem offiziellen Chef, erscheinen. Dieser Amtsinhaber muss ihn mit kaputten Stiefeln und einer zerschlissenen Uniform sehen, bei der während des Gesprächs ein Knopf abspringt. Aus Mitleid gibt er ihm 100 Rubel und damit sind die großen finanziellen Sorgen für Makar sofort vorbei. Warwara sieht jedoch keinen Ausweg, den Heiratsantrag von Herrn Bykow nicht anzunehmen. Er verspricht ihr auch, in das Land zurückzukehren, das Warwara seit ihrer Kindheit liebte. Makar versteht, dass die unverzichtbare Korrespondenz zwischen den beiden endgültig beendet ist.
Thema
Durch den Briefwechsel macht der Autor dem Leser Zeugnis von der bitteren Armut der beiden Hauptfiguren. Unterhalb einer bestimmten Armutsgrenze sieht die Gesellschaft die Armen nicht mehr und der Einzelne verliert seine Würde. Das Individuum löst sich in Luft auf. Der Leser bekommt fast 2 Jahrhunderte später fast den Drang, seine Brieftasche zu zücken.[1]
| Quellen, Anmerkungen und/oder Verweise |
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