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Arno Kranenborg (Coevorden, 1959) ist ein NiederländischKameramann.
Bildung
Kranenborg absolvierte die Kunstakademie AKI A zu Enschede und absolvierte die Vorausbildung am Konservatorium in Enschede.[1]
Dokumentarische Arbeit
Mit seinem Abschlussfilm 'Bei Paris' oben' (1986, 21 Minuten) Arno Kranenborg hatte einen fliegenden Start, denn der Kurzfilm wurde sofort international wahrgenommen. Es ist ein in Schwarzweiß gedrehtes Musical über einen Maler, der im obersten Stockwerk des Eiffelturms steht und dann fliegen will. „Der gesamte Film wurde nicht in Paris gedreht, sondern in einer ehemaligen Schule am Van Verschuerplein in Arnheim mit einer größtenteils Arnheimer Besetzung“, sagte Kranenborg.
In mehr als dreißig Jahren hat er rund 25 Film- und Fernsehdokumentationen gedreht, die allgemein gelobt wurden. Die Kirsche Pick (1996) lief weltweit auf nicht weniger als 50 Filmfestivals, beim Filmfestival in Figueira da Foz (Portugal) gewann er mit dem Film mehrere Preise. Und einige führende Spieler von De Kersenpluk, nämlich Anton Starke (Großvater) und Ricky Koole (Marie) wurden nominiert für a Goldenes Kalb. Der Film ist ein sogenannter Coming-of-Age-Film über einen Landjungen.
Die siebenteilige TV-Serie Lied der Trauer wurde 1999 für den . nominiert Silberne Nipkow-Scheibe. Dabei zeigte Kranenborg, dass in Europa die Vielfalt der Ausdrucksformen von Trauer durch Lieder enorm ist.
In ähnlicher Weise ist er auch Was mein Herz singt (2001), ein Dokumentarfilm über Flüchtlinge und ihre Lieder. Und Aufnahmen (2004), eine Dokumentarserie über Amateursänger in multikulturellen Niederlanden veröffentlicht. Es sind eigentlich Geschichten über große Themen wie Tod, Liebe, Heimweh und Vergänglichkeit. Ihre Lebensgeschichten werden durch die Wiedergabe ihres Lieblingsliedes lebendig.
Die Inspiration für seine Arbeit holt er sich sozusagen aus seinem direkten Umfeld. Wie in der Fernsehdokumentation Haus zu verkaufen (2004), die einen absoluten Einschaltquoten-Hit lieferte. Damit hat der Filmemacher gezeigt, dass ein solcher Teller im Garten eine großartige und fesselnde Geschichte verbergen kann. In diesem Fall die Geschichte eines Paares, das sich nicht nur von einem Haus voller Erinnerungen, sondern auch voneinander verabschiedet.
Im Demarrage (2017, KV Films) Kranenborg und sein Team folgten einer Gruppe von Radsportfreunden von 8 Männern im Alter von 65 bis 80 Jahren und ihrem Kampf gegen das nahende Lebensende. Es ist ein starkes, soziales Porträt der „Lycra-Männer“, wie sich die älteren Radler spöttisch nennen.
Nach dem Film Die Kirsche Pick (1997) drehte er hauptsächlich Dokumentarfilme.[2]
Kranenborgs Produktionen sind:
- die bewegende serie 'Lied der Trauer' (1999) über traurige traditionelle Gesangskulturen in der Peripherie Europas [3]
- 'Aufnahmen' (2003), eine Reihe von kurzen Dokumentarfilmen, in denen Menschen aus allen Gesellschaftsschichten kostbare Lieder singen
2003 porträtierte er den inzwischen verstorbenen Kinderbuchmacher Max Velthuijs, 'Max Velthuijs, ist das Leben nicht schön?', für die VPRO.
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