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Atlantisches Quintett | ||||
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| Hintergrundinformation | ||||
| aktive Jahre | 1949-1973 | |||
| Genre(s) | Jazz | |||
| Stichworte) | Decca | |||
| Besetzung | ||||
| Frühere Mitglieder | u.a. Tonny Nusser (Gründer), Henny Frohwein, Wim Jongbloed, Rob van Lankeren und Sanny-Tag | |||
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Es Atlantisches Quintett war ein Niederländisch Jazzformation von 1949 bis 1973. In den Anfangsjahren war sie eine der modernsten und beliebtesten Jazzcombos der Niederlande. Als sie ihren Spielplatz in amerikanische Offiziersclubs in Süddeutschland verlegten, verschwanden sie in den Niederlanden weitgehend aus dem Blickfeld. Ihr Musikstil änderte sich auch vom zeitgenössischen Jazz zu mehr swingenden Stilen und unterhaltsamen Auftritten.
Biografie
Schlagzeuger bei der Niederländische Swing College Band, Tonny Nusser, ergriff 1949 die Initiative zur Gründung des Atlantic Quintet. Weitere Gründungsmitglieder waren der Kontrabassist Henny Frohwein, der Gitarrist Frans van Lankeren, der Tenorsaxophonist Dolf Petke und der Pianist Wim Jongbloed; Petke wurde bald von Arie Verhoef ersetzt.
Mit dieser neuen Formation setzten sie sich das Ziel einer zeitgemäßeren Jazz-Regie aufzustocken. In der Wahl für atlantisch Nüsser ließ sich nicht nur von der Atlantischer Ozean, sondern auch wegen der atlantischen Verbindung mit dem Amerikaner. Von Anfang an trat die Jazzformation regelmäßig in Arrangements des Jazzclubs auf Sheherazade in Amsterdam. weiter hingebungsvoll Pete Felleman eine Sendung an das Quintett in seiner Sendung Swing & Sweet, aus Hollywood & 52nd Street das durch die VARA ausgestrahlt wurde.
Anfang 1950 wurden sie zu mehrmonatigen Auftritten in den amerikanischen Offiziersklubs im süddeutschen Raum eingeladen Garmisch-Partenkirchen. Danach kam das Quintett zurück und trat wieder an verschiedenen Orten im Randstad auf. Dank vieler Auftritte, guter Kritiken in den Medien, Radiosendungen und einigen Schallplatten über das Label Decca wuchs ihre Popularität schnell. Sie wurden auch wieder gebeten, in den Offiziersclubs in Garmisch aufzutreten. Jongbloed verließ die Combo Ende 1950, um in den Militärdienst einzutreten, und es gab auch mehrere Veränderungen in den Jahren 1951 und 1952; war einer der Sänger in dieser Zeit Ria Joy. Nüsser hat dann auch aufgehört, weil das amerikanische Offizierspublikum zum Beispiel einen Jazz-Stil in Richtung Jazz wollte George Schering, eine Änderung, die er nicht unterstützte.
Im September 1954, Sanny-Tag mit der die Jazzformation wieder eine Sängerin hatte. Tag war beschenkt mit Bühnenflair und entpuppte sich als natürliches, quasi lässiges Gesangstalent, das geschätzt wurde. Auch die Bandmitglieder haben sich mehr an die Wünsche des Publikums angepasst, was die Musikwahl betrifft, aber auch durch Bodenshows mit Attributen wie Schnurrbärten, Hüten und Pistolen zu geben und zu unterhalten. Der Stil setzte sich durch und führte zu langjährigen Kontakten für die Musiker, obwohl die Wahl des Jazz nicht mehr ganz ihrem Geschmack entsprach. Die Musik der Atlantisches Quintett war häufig in den Radiosendern der Netzwerk der amerikanischen Streitkräfte an verschiedenen Orten in Deutschland. Aufgrund der langen Aufenthalte in Deutschland gab es in den Niederlanden nur vereinzelt Aufführungen.
1956 gab es einen weiteren Wechsel in der Besetzung und 1958 übernahm Rob van Lankeren nach dem Weggang von Frohwein. Anfang der sechziger Jahre hatte sich der Musikstil inzwischen zu einem swingenden Jazzstil gewandelt, der bis dahin bei amerikanischen Offizieren am beliebtesten war. Allerdings änderte sich auch die Zusammensetzung des Publikums und es kamen immer mehr junge Offiziere aus Amerika, die mehr brauchten Rock'n'Roll und Seele, die damals aufkommenden Musikstile. Am Ende schien die Jazzformel ausgearbeitet und die Mitglieder beschlossen 1973, das Jazzquintett aufzulösen.
Quellen
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