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August Abrahamsen (Kristiansand, 10. August1842 - Dort, 26. Juli1926) war ein norwegisch Lehrer, Gesangslehrer und Amateurfotograf.
Hintergrund
Haldor Kristian August Abrahamsen wurde in die Familie der Schuster und Viehzüchter Gunder Tobias Abrahamsen (geb. 1817) und Aasilie Hansdatter (geb. 1817) hineingeboren. Er heiratete Anna Christiense Knudsen (geboren 1837). Das Paar hatte mindestens sieben Kinder, wobei Tochter Aashild Olene in die pädagogischen Fußstapfen ihres Vaters trat.[1] Sohn Knud Dag Tobias Abrahamsen (geb. 1869) wurde Eisenbahningenieur.
Leben
Nach dem Abitur wurde er Lehrer am Holt Seminar in Kristiansand, eine Position, die er von 1863 bis 1914 innehatte. Daneben war er auch Redakteur bei Fædrelandsvennen (1876-1886) und Søndenfjeldske Avis, zwei Lokalzeitungen. Er arbeitete auch für Tourismusbüros in Kristiansand und Pland. Dort arbeitete er 27 Jahre lang in verschiedenen Positionen (1888-1915).
Sein Hobby war das Wandern in der Natur und aus diesem Hobby stammte sein wichtigster Beitrag zur norwegischen Kultur. Während dieser Spaziergänge fotografierte er die norwegische Kultur, beginnend in seinem „eigenen“ Setesdalen. Sein Buch wurde 1901 veröffentlicht Haandbog über Sætersdalen, Mandalsdalen und Tofdal. Zunächst standen nur wenige Fotos zur Verfügung. Bei der Räumung des Dachbodens seiner Witwe kamen jedoch etwa tausend Negative zum Vorschein, die 2011 in die örtlichen Museen überführt wurden.
Mindestens eine Komposition entstand aus seinem Gesangsstudium und Klavierunterricht: Vierstimmige Lieder für gemischten Chor.
| Quellen, Anmerkungen und/oder Verweise |