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Avaarse Mark
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Das Avar Mark war ein Markgrafschaft des Franken östlich von Bayern zwischen den Donau und der Drau. Die Fläche der Avar Mark entspricht den aktuellen Provinzen Niederösterreich, Burgenland und Westungarn rund um die Stadt Györ, der Fluss Raba und der Plattensee. Die Marke wurde mit der erfolgreichen Kampagne gegen die created avars ab 791.

Die Markgrafschaft sollte fränkisch Schützen Sie Gebiete vor den Angriffen und Überfällen der avars. In diesem Gebiet gab es zahlreiche slawische Siedlungen, die von awarischen Kriegsherren kontrolliert wurden; eine Minderheit der Bevölkerung waren Awaren, nämlich die Elite. Die Awaren lebten mit ihren bayerischen Nachbarn in gutem erstes Stammesherzogtum (8. Jahrhundert); Zwischen den beiden Völkern wurde Handel betrieben. Als Karl der Große Bayernherzog Tassilo III (788), revoltierten die Verbündeten von Tassilo III., die Awaren. Karl der Große marschierte mit seinem Heer die Donau hinunter, bis in Sankt-Andrä[1], am Rande des Wienerwald. Die Franken eroberten die Awarenburg (791), was das Ende des awarenischen Einflusses in Bayern einläutete.[2] Die Awarenmarke der Franken wuchs nach dieser Eroberung und nachfolgenden fränkischen Wanderungen. Damit war die fränkische Ostgrenze geschützt. Für kurze Zeit mussten die Franken der versammelten Awarenelite ein autonomes Gebiet, das sogenannte Khaganat der Awaren (805-825), zulassen.[3] Als die fränkische Organisation und die fränkische Einwanderung in die Donau zunahmen, sprachen die Franken über pannonien. Dies bezieht sich auf die antike römische Provinz pannonien.

Der fränkische Monarch Ludwig der Deutsche erhielt 817 die Awarenmarke von seinem Vater, zusammen mit den Gebieten in Bayern vom abgesetzten bayerischen Herzog Tassilo III. In diesen bayerischen Gebieten war auch die Ostmark, die die Awarenmark mehr als nur geografisch durch die Donau verbindet. Es ist nicht klar, inwieweit die Karolinger sahen die Ostmark Bayerns und die Awarenmark noch als getrennte Gebiete.

Nach dem Vertrag von Verdun 843 wurde der Name Avaarse Mark kaum oder nicht mehr verwendet. Die Avar-Marke wurde offiziell in die Ostmark, wo später Österreich stammt aus.

  1. Die Franken sprachen damals nicht von Sankt-Andrä, sondern vom Kumenberg (lateinisch: in monte Comeoberg)
  2. Röhrig F. Wiener Geschichtsbuch: Klosterneuburg. Verlag Paul Zsolnay Wien-Hamburg 1972. ISBN 3-552-02439-5
  3. Awarisches Fürstentum, im deutschen Wiki: https://de.wikipedia.org/wiki/Awarisches_Fürstentum