WikiDer > Gummilibelle
| gebänderte Libelle IUCN-Status: Nicht bedroht[1] (2013) | |||||||||||||||
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| Männlich | |||||||||||||||
| Taxonomische Klassifikation | |||||||||||||||
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| Sympetrum pedemontanum (O.F.Müller, 1766) Ursprüngliche Kombination Libellula pedemontana | |||||||||||||||
| Weiblich | |||||||||||||||
| Bilder auf | |||||||||||||||
| gebänderte Libelle auf | |||||||||||||||
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Das gebänderte Libelle (Sympetrum pedemontanum) ist ein kleiner echte Libelle (Anisoptera) aus der Familie der Maisschrauben (Libellulidae). Der wissenschaftliche Name der Art wurde 1766 als Libellula pedemontana herausgegeben von Otto Friedrich Müller.
Eigenschaften
Die Art ist leicht an den Flügelzeichnungen zu erkennen: Sowohl beim Weibchen als auch beim Männchen befindet sich in der oberen Flügelhälfte jeweils ein unverkennbares dunkelbraunes Querband. Farbige Männchen haben einen tiefroten Bauch und rot Pterostigmen. Junge Männchen und Weibchen haben einen gelben, später braunen Hinterleib mit auffallenden cremefarbenen Pterostigmen. Die Beine sind komplett schwarz. Die Körperlänge beträgt zwischen 28 und 35 Millimeter.
Die Larve ist 12–15 mm groß.
Flugzeit
Die Flugzeit ist von Mitte Juni bis Mitte Oktober, mit einer Flugspitze von Ende Juli bis Anfang September.
Verhalten und Fortpflanzung
Die Libelle hat einen einjährigen Lebenszyklus und überwintert als Ei. Die Eier schlüpfen im Frühjahr, danach entwickeln sich die Larven schnell. Die Entstehung erfolgt von Mitte Juni bis Anfang September und erreicht ihren Höhepunkt Ende Juli und Anfang August. Junge Imagos fliegen vom Wasser weg und werden normalerweise in rauem Grasland gefunden, wo sie jagen und die Nacht verbringen. Geschlechtsreife Tiere kehren ins Wasser zurück, die Männchen früher als die Weibchen. Die Männchen fliegen durch die Ufervegetation auf der Suche nach Weibchen, oft sitzend. Sie verhalten sich nicht territorial. Die Eier werden im Flug, stellenweise mit vielen Wasserpflanzen, von der Wasseroberfläche abgebürstet. Anfangs wird dies von Weibchen und Männchen gemeinsam in Tandemstellung getan, aber bald geht das Weibchen allein weiter.
Lebensraum
Das Lebensraum der Bandenlibelle besteht aus tieffließenden und stehenden Gewässern, die der Sonne voll ausgesetzt sind und meist eine gut entwickelte, aber offene Vegetation aufweisen. Dies können Bäche oder Gräben, versickernde Sümpfe, Pfützen sein. Sickerwasser ist fast immer vorhanden.[2]
Verbreitung und Vorkommen
Die Art ist in der gesamten verbreitet Paläarktisches Gebiet Osten nach in Japan vor dem. Die westliche Grenze des Verbreitungsgebietes verläuft durch die Niederlande, Belgien und Frankreich. Die Art ist in den Niederlanden ziemlich selten, hat sich aber seit 1999 schnell verbreitet. In Overijssel ist es schon recht verbreitet.
Verwandte und ähnliche Arten
In Nordwesteuropa gibt es keine anderen Libellen mit einem vergleichbaren Flügelmuster. Abgesehen von den Flügeln ähnelt die Art am ehesten dem blutrote Libelle (Sympetrum sanguineum), die auch schwarze Beine hat. Im Larvenstadium ist eine Verwechslung mit dem Kempener Heidelibelle (Sympetrum depressiusculum), die als Larve auch stark entwickelte Rückenstacheln besitzt.
Bedrohungen und Schutz
Die Bandlibelle ist auf dem Rote Liste der IUCN als nicht gefährdet, Bewertungsjahr 2013.[1] Die Art ist in Die Niederlande und Belgien eine seltene Art, die vor allem als Landstreicher aus dem Osten zu beobachten ist, wo die Art häufiger vorkommt. Der Holländer Rote Liste 2004 bezeichnete die Art als empfindlich, aber die gebänderte Libelle steht nicht mehr auf der Liste 2015.
Externe Links
- gebänderte Libelle im niederländischen Artenregister
- Karten mit Sichtungen:
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