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EIN Bankenunion oder Bankenunion ist ein Konstruktion wo zwei oder mehr Zustände eine gemeinsame Politik in Bezug auf Banken. Alle in den betreffenden Ländern niedergelassenen Banken müssen dann die gleichen Vorschriften der Länder einhalten, stehen dann unter gemeinsamer Aufsicht und verfügen über Garantiesysteme zur Problemvermeidung.
Europäische Union
In dem Europäische Union Ende Juni 2012 wurde der Vorschlag zur Bildung einer Bankenunion auf einem europäischen Gipfel in Brüssel von den Staats- und Regierungschefs der Mitgliedsstaaten der EU vorgestellt Wirtschafts- und Währungsunion (WWU) zur Erreichung einer zentralen und geteilten Verantwortung für Bankkonten, die Finanzaufsicht der Banken und künftig notwendige Rettungsaktionen dieser Banken.
Konzept
Die ersten Pläne der Europäische Kommission für eine zentrale Aufsicht über die Banken nach der Insolvenz von Lehman Brothers 2008 scheiterte am Widerstand der Nationalstaaten. Im Juni 2012 hat der Präsident der Europäischen Kommission José Manuel Barroso diese Pläne entstanden unter dem Druck der Entwicklungen in Spanien und Italien. Er schlug vor, bereits 2013 die größten Banken der Europäischen Union unter eine gemeinsame Aufsicht zu stellen und der Aufsicht die notwendigen Eingriffsrechte einzuräumen.[1]
Der Begriff "Bankenunion" leitet sich aus den aktuellen kommunikativen Herausforderungen ab, die die Europäische Staatsschuldenkrise der politischen Elite und ist unabhängig von der Verwendung dieses Begriffs in der Wirtschaftstheorie. Konkret bezeichnet der Begriff „Bankenunion“ in der politischen Debatte auf europäischer Ebene in der Regel folgende Maßnahmen:[2]
- Eine Regulierungsbehörde mit Entscheidungsbefugnis für alle Staaten, die Mitglieder des Wirtschafts- und Währungsunion
- Die Möglichkeit, Hilfe von der Europäischer Stabilitätsmechanismus (ESM) direkt an marode Institutionen, anstatt die Verantwortung für ganze Länder mit ihren gemeinsamen Volkswirtschaften zu übernehmen.
- Eine Verschmelzung der Einlagensicherungssysteme aller Nationalstaaten, die Mitglieder der EMU.
Kritik
Diese Pläne wurden insbesondere in Deutschland und Großbritannien kritisiert, obwohl Kanzler Merkel für größere Befugnisse der EZB die Aufsicht über die Großbanken auszuüben.[3]
Im Juli 2012 haben 172 deutsche Wissenschaftler und Professoren in der Wirtschaft rund um den ifo-Präsidenten Hans-Werner Sinn in einem gemeinsamen öffentlichen Aufruf an die "Lieben Mitbürgerinnen und Mitbürger", dass nach dem Motto "Banken müssen scheitern dürfen" keine Bankenunion innerhalb der Europäische Währungsunion erlauben.[4][5] Der Mitinitiator Walter Kramer bestätigte seine Kritik wie folgt: "Wenn man die Entscheidung liest, heißt es, dass Banken künftig Geld direkt beim ESM anfordern können, nicht mehr über den Umweg ihres Landes, sodass wir plötzlich auch für die Schulden Banken in den Schuldnerländern."
Fußnoten
- ↑Spiegel, Peter, "Barroso treibt die EU-Bankenunion voran", Financial Times (Registrierung erforderlich), 2012-06-11. Zugegriffen unter 2012-07-01.
- ↑Bankenunionun. gerhardmerk.de. Zugegriffen unter 1. Juli 2012.
- ↑Kai, Claudia, "Schuldenkrise - Merkel schwingt auf Bankenunion um", Financial Times Deutschland, 2012-06-14. Zugegriffen unter 2012-07-01.
- ↑spiegel.de:Top-konomen rufen Bürger zu Euro-Protest auf
- ↑172 Professoren rufen zum Euro-Protest auf. Im: Frankfurter Allgemeine Zeitung. 6. Juli 2012, Nr. 155, S. 11; den vollständigen Text finden Sie hier