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Beierse Landdag
Es Maximilianum im München, seit 1949 Sitz des Bayerischen Landtages

Das Bayerischer Landtag (Deutsche: Bayerischer Landtag) ist der Parlament (Nationalfeiertag) des DeutscheFreistaat Bayern. Bis 1999 wusste Bayern ein Zweikammersystem und es war der bayerische Landtag unteres Haus und der Bayerische Senat (Bayerischer Senat) es oberes Haus.

Der Landdag hat mehrere Aufgaben: Abstimmung über Gesetzentwürfe, Wahl der Premierminister und drückt dem Kabinett sein Vertrauen aus.

Seit 1949 befindet sich der Landdag im sogenannten Maximilianum im München, ein Stadtschloss, das zwischen 1857 und 1874 im Auftrag von . erbaut wurde KönigMaximilian II. von Bayern.

Geschichte

Bayern weiß es seit 1819 ein Parlament. Parlament während der Königreich Bayern hieß die Standesversammlung (Ständeversammlung) bestehend aus a oberes Haus, das Reichsrad(Reichsrat), und der Abgeordnetenkammer(Abgeordnetenkammer). Im Reichsrad königliche Prinzen, höher kirchlich Amtsinhaber, ehemalige Minister und reich frei Sitz. Die Abgeordnetenkammer wurde gewählt von Wähler (Adel, wohlhabend Bourgeoisie, Klerus; später wurde es Wahlrecht umfangreich). Das Parlament hatte nicht viel Einfluss, weil Premierminister und Minister von der König wurden ihm berufen und rechenschaftspflichtig. Das Parlament hatte nicht Initiativrecht.

Luftaufnahme des Maximilianeums

Nach dem Novemberrevolution von 1918, wonach die Freistaat Bayern wurde gegründet, wurde a Provisorischer Nationalrat ins Leben gerufen. Im Vorgriff auf die Gründung eines neuen Parlaments musste dieses die parlamentarischen Aufgaben übernehmen. 1919 ein Linker Revolutionär Bewegung in München ein Arbeiter- und Soldatenrat bis zur Herrschaft Bayerns (Räterepublik). Die Macht der Ratsregierung war jedoch auf München und seine unmittelbare Umgebung sowie das legitime bayerische Staatsgebiet beschränkt sozialdemokratisch Regierung (verlegt nach Bamberg) unten Johannes Hoffmann wusste mit Hilfe der nationalen Regierung in Berlin und der richtige Freikorps die Räterepublik zu stürzen. Nach dem Fall der Räterepublik wurde der Provisorische Nationalrat durch den Bayerischen Landtag abgelöst (Bayerischer Landtag), die von der dominiert wurde konservativ und SeparatistenBayerische Volkspartei(Bayerische Volkspartei, BVP). Bei den Landtagswahlen 1933 wurde der NSDAP (Nazi-Partei) die größte Partei und am 30. Januar 1934 wurde der Landtag aufgelöst.

Nach dem Zweiter Weltkrieg kam 1946 eine bayerische verfassunggebende Landesversammlung (Bayerische Verfassunggebende Landesversammlung) versammelt für ein neues Verfassung einzurichten. Später in diesem Jahr wurde ein neuer bayerischer Landtag mit a unteres Haus (Bayerischer Landtag) und a oberes Haus (Bayerischer Senat). Durch eine Verfassungsreform im Jahr 1999 wurde der Senat abgeschafft, woraufhin Bayern Einkammersystem war das einzige Zimmer mit dem Landdag.

Seit 1946 wird der Landdag von der Christlich DemokratischCSU(Christlich Soziale Union, CSU). Seitdem hat diese Partei immer die meisten Sitze gewonnen.

Wahlen

Landtagswahlen finden in der Regel alle fünf Jahre auf der Grundlage der Verhältniswahlsystem. Wahlrecht ist für alle erwachsenen Männer und Frauen. Laut Verfassung müssen die Landtagswahlen an einem Sonntag stattfinden. Da ist ein Wahlschwelle von 5%.

Wahlergebnisse 1919–1933 (Weimarer Republik)

Party191919201924192819321933
NSDAP--2394348
BBB1612101793
DNVP/BMP919111335
DVP14--
DDP/DStP25123---
BVP666546464530
SPD612523342017
USPD320----
KPD-29587
Andere--3---
Quelle: gonschior.de

Wahlergebnisse 1946–heute (Bundesrepublik Deutschland)

Diese Übersicht zeigt die bei den Parlamentswahlen ermittelte Sitzverteilung. Die beigefarbenen Kästchen kennzeichnen die Parteien, die nach den jeweiligen Wahlen in der bayerischen Regierung vertreten waren.

Party1946194619501954195819621966197019741978198219861990199419982003200820132018
CSU
(Christlich-Soziale Union) (CSU)
10910464831011081101241321291331281271201231249210185
Sozialdemokratische Partei Deutschlands
(Sozialdemokratische Partei Deutschlands) (SPD)
51546361647979706465716158706741394222
Freie Demokratische Partei
(Freie Demokratische Partei) (FDP)
39121389-10810--7---16-11
Bündnis 90/Die Greenen-----------1512141415191838
Freie Wähler (Freier Wahler) (FW)----------------211927
Alternative für Deutschland (AfD)------------------22
Bayerische Partei (Bayern-Party) (BP)--3928148-------------
Andere Parties17[1]13[2]26[3]19[4]17[4]-15[5]------------
Sitzplatz insgesamt180180204204204204204204204204204204204204204180187180205

Landtagswahlen 2018

Die letzten Wahlen zum Bayerischen Landtag fanden am 14. Oktober 2018 statt. Die größten Gewinner waren Bündnis 90/Die Greenen (Zwanzig Sitze gewinnen) und Alternative für Deutschland, die 22 Sitze von Grund auf angehäuft. Auch der FDP war erfolgreich und kehrte mit elf Sitzen ins Parlament zurück. Das SPD war der große Verlierer und erzielte in Bayern mit 22 Sitzen das schlechteste Wahlergebnis aller Zeiten. Die größte Partei (mit 85 Sitzen) wurde wieder die CSU, das allerdings gegenüber 2013 16 Sitze abgeben musste und damit seine Mehrheit im Parlament verlor. CSU-Parteivorsitzender und Ministerpräsident Markus Söder bildete eine Regierungskoalition mit der Freier Wahler.

Party%SitzeUnterschied[6]
CSU37,2%85-16
Bündnis 90/Die Greenen17,6%38 20
Freier Wahler11,6%27 8
AfD10,2%22 22
SPD9,7%22-20
FDP5,1%11 11
Andere8,7%0-
Gesamt100%205

Liste der Präsidenten des Landtages

Das Landdag-Gebäude"Maximilianum" auf einen 19. JahrhundertPostkarte

Der Präsident des Landtages (Landtagspräsident) wird während der konstituierenden Sitzung (d. h. der ersten Sitzung eines neu gewählten Landtages) für die Dauer von fünf Jahren gewählt. Wiederwahl ist möglich.

PersonZeitspanneParty
Michael Hörlacher1946 - 1950CSU
Georg Stan1950 - 1951CSU
Alois Hundhammer1951 - 1954CSU
Hans Ehard1954 - 1960CSU
Rudolf Hanauer1960 - 1978CSU
Franz Heubli1978 - 1990CSU
Wilhelm Vorndran1990 - 1994CSU
Johann Böhma1994 - 2003CSU
Alois Glück2003 - 2008CSU
Barbara Stamm2008 - 2018CSU
Ilse Aigner2018 - heutige TagCSU

Siehe auch

Externe Links

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