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Bejun Mehta
Bejun Mehta (2010)

Bejun Mehta (Laurinburg, 29. Juni1968) ist ein amerikanischCountertenor. Sein Vater, der Pianist Dady Metha, ist ein Cousin des Dirigenten Zubin Mehta. Seine Mutter ist auch Sängerin und sie war seine erste Gesangslehrerin.

Bejun wurde im Alter von sieben Jahren zu einer berühmten Person Junge Sopran das von Leonard Bernstein wurde gelobt.[1] 1983 veröffentlichte er eine CD auf der delos-Etikette, bejun. Wenig später „brach“ seine Stimme. Er ging zum Studium an der Yale Universität, gelernt Cello und arbeitete als Produzent bei Delos, hoffte aber weiterhin auf eine Gesangskarriere. Er versuchte es zunächst als Bariton, aber seine Stimme erwies sich als mittelmäßig.[1] Dann hörte er auf zu singen.

Nachdem er 1997 einen Artikel über den Countertenor geschrieben hatte, David Daniels gelesen hatte, wollte er auch diese Singstimme ausprobieren. Es stellte sich bald heraus, dass dies sein natürliches Register war und er eine kraftvolle und flexible Countertenor-Stimme hatte. Marilyn Horne, der ihm als Junge gefolgt war, stellte ihn einem Manager vor, und 1998 gab Mehta sein Operndebüt an der New York City Opera als Armindo in Partenope von Georg Friedrich Händel. Zwei Monate später durfte er sogar für einen kranken David Daniels einspringen.

Mehta ist mittlerweile einer der gefragtesten Countertenöre. Er trat in den größten Opernhäusern und internationalen Festivals auf, wie z Salzburg, Glyndebourne und der BBC London Proms. 2005 sang er die Titelrolle in Tamerlan von Händel in die niederländische Oper.[2] 2010 spielte er darin die Rolle des Cardenioio Don Chisciotte in der Sierra Morena von Francesco Bartolomeo Contic, eine Aufführung unter der Leitung von René Jacobs mit der Akademie für Alte Musik Berlin[3] wer es auch PSK in Brüssel.[4] Mit dem Pianisten Julius Drake bringt er Erwägungsgründe in dem er neben dem traditionellen Repertoire für Countertenor auch Lieder aus Zeiten aufführt, in denen der Countertenor nicht in Mode war, wie etwa Mitte des 20. Jahrhunderts.

Im November 2010 erschien seine erste Solo-CD auf der Harmonia Mundic-Etikette: Ombra Cara, eine Sammlung von Opernarien von G.F. Händel, begleitet vom Freiburger Barockorchester unter René Jacobs (der auch seine Karriere als Countertenor begann). Das Album erhielt Kritikerlob, einschließlich in Der Telegraph was ihnen fünf Sterne gab.[5]

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