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Bernard Wientjes | ||||
Am 4. September 2013 erhielt Bernard Wientjes das Ehrenzeichen des Außenministeriums. | ||||
| Persönliche Informationen | ||||
| Geboren | 19. Mai1943 | |||
| Geburtsort | Amsterdam | |||
| Land | ||||
| Position | Vorsitzender des Arbeitgeberverbandes VNO-NCW | |||
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Bernard Wientjes (Amsterdam, 19. Mai1943) ist ein niederländischer Unternehmer und Direktor. Bis zum 1. Juli 2014 war er Vorsitzender des Arbeitgeberverbandes. VNO-NCW.
Wientjes folgte ihm St.-Ignatius-Gymnasium in Amsterdam, danach studierte er in derselben Stadt niederländisches Recht. Nach seinem Studium arbeitete er eine Zeitlang bei einer Bank, doch bald bat ihn sein damals kranker Vater, im Familienunternehmen Ucosan zu arbeiten. Ucosan war ein Hersteller von Sanitärartikeln aus Kunststoff. Kurz darauf starb sein Vater und Wientjes übernahm die Firma. Dann führte er Regie Wientjes Beheer bv auf in Roden. Zu Wientjes Beheer gehörten auch Ucosan und mehrere andere operative Gesellschaften. Wientjes war von 1967 bis 1999 Direktor-Inhaber von Wientjes Beheer. 1999 begann Wientjes mit dem Verkauf von Teilen seines Unternehmens. Ucosan wurde 1999 von . gekauft Villeroy & Boch, Wientjes begleitete die Übernahme und wurde Mitglied des Verwaltungsrats von Villeroy & Boch.
Wientjes wurde weitergegeben de Volkskrant gilt als der einflussreichste Niederländer.[1]
VNO-NCW & SER
Am 30. Mai 2005 wurde Wientjes zum Vorsitzenden der VNO-NCW. Zuvor war er bereits Mitglied des Verwaltungsrats dieser Arbeitgeberorganisation. Als Vorsitzender des VNO-NCW ist er auch stellvertretender Vorsitzender des Sozial- und Wirtschaftsrat (SER). Wientjes hat sich in seiner Position für die Abschaffung von - aus seiner Sicht - überflüssigen (Verwaltungs-)Regelungen eingesetzt.[2]Er kollidierte auch regelmäßig mit dem Niederländischer Gewerkschaftsbund (FNV) über die Entspannung der Kündigungsrecht. Wientjes ist ein großer Befürworter davon.[3]
Erhöhung des Rentenalters
2009 bekam Wientjes Ärger mit trouble Agnes Jongerius des FNV. Im März 2009 schlug die Regierung vor, Rentenalter von 65 auf 67 Jahre erhöhen. Arbeitgeber und Arbeitnehmer hatten sechs Monate (bis 30. September 2009) Zeit, eine Alternative zu finden. Die Gewerkschaften schlugen ein flexibles Rentenalter vor: Arbeitnehmer konnten wählen, ob sie ab 65 Jahren in Rente gehen. Arbeitnehmer, die 40 Jahre gearbeitet hatten oder einen schweren Beruf ausübten, hatten noch die Möglichkeit, mit 65 in den Ruhestand zu gehen. Mitarbeiter, die länger arbeiten wollten, konnten dies tun. Sie hätten dann einen höheren staatliche Rente zu bekommen. Die Arbeitgeber behielten ab 2025 ein Renteneintrittsalter von 67 Jahren bei. Damit lagen die Vorschläge der Gewerkschaften und der Arbeitgeber meilenweit auseinander. Obwohl Arbeitgeber und Arbeitnehmer innerhalb der Sozial- und Wirtschaftsrat (SER) in ein Gespräch einzutreten, gelang ihnen nicht. Am 30. September 2009 sollte es eine weitere Konsultation zwischen Gewerkschaften und Arbeitgebern beim SER geben, aber die Arbeitgeber erschienen nicht. Wientjes sagte dazu: "Die Gewerkschaften wollten nicht umziehen. Sie bestehen darauf, dass Menschen, die mit 65 aufhören, eine AOW-Leistung auf dem gleichen Niveau wie jetzt zu erhalten." Die Arbeitgeber haben mit ihrer Aktion gespielt Piet Hein Donner, Sozialminister, in der Karte. Donner sprach sich auch für eine Anhebung des Rentenalters aus. Nach dem Scheitern der Konsultationen zwischen Arbeitgebern und Arbeitnehmern musste das Kabinett über das Rentenalter entscheiden.[4][5][6][7]
Vorwürfe wegen Preisabsprachen
Nach Untersuchung durch die Finanzzeitung[8] zu seinem bevorstehenden Ausscheiden als Vorsitzender des VNO-NCW wurde eine Erklärung des statement Europäischer Gerichtshof vom 16. September 2013[9] nach oben. Nach diesem Urteil war Wientjes während seiner Zeit als Direktor bei Villeroy & Boch und Ucosan. Dies wird Wientjes und seiner Firma Wientjes Beheer von seinem ehemaligen Arbeitgeber vorgeworfen. Wientjes bestreitet, persönlich Preisabsprachen getroffen zu haben. Er bestreitet auch, dass Villeroy & Boch ihn über den Fall vor dem Europäischen Strafgerichtshof informiert habe. Wientjes war im Urteilszeitraum zunächst Direktor von Ucosan und später Direktor von Villeroy & Boch (nach Übernahme aller Ucosan-Anteile durch das Sanitärunternehmen). Verstöße von Ucosan werden nicht gesondert geahndet, da sie nun verjährt sind. Der Europäische Gerichtshof und die Europäische Kommission gehen davon aus, dass es Preisabsprachen gab.
Quellen, Anmerkungen und/oder Verweise
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