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Beth Shoshanna
Das aron hakodesj der jüdischen Gemeinde Beth Shoshanna im Große Synagoge von Deventer. Oben steht der hebräische Text דע לפני מי אתה עומד "Da lifné mi ata omed", "Wissen Sie, für wen Sie stehen". Es parochet (Vorhang/Schleier) ist deutlich sichtbar. Im Vordergrund der Amud (Schreibtisch) des chazzan (Kantor) und der Lesetisch, an dem die Torarolle wird während der Tora-Lesung aufgesetzt.
Innenraum der ehemaligen Synagoge in Raalte

Beth Shoshanna (Hebräisch בית שושנה) ist a jüdisch Gemeinde in der niederländischen Provinz Overijssel das liegt in Raalte und bis Sommer 2018 im Große Synagoge von Deventer. Die Gemeinde sagt, dass es auf Gleichberechtigung basiert: Jeder kann aufgrund seiner spezifischen Talente, die er erworben und entwickelt hat, zur Gemeinschaft beitragen.

Die jüdische Gemeinde Beth Shoshanna (hebräisch ק׳׳ק בית שושנה) ist angeschlossen an Masortien, die größte jüdische Bewegung für traditionelles/konservatives Judentum, die weltweit etwa 2 Millionen Mitglieder hat.

Das schul in der Gol Street war für Beth Shoshanna beides ein Beth Knesset wie eine beth Midrasch. Beth Knesset bedeutet ein Haus der Versammlung: zu Schulgottesdiensten zusammenkommen, zusammen essen, viel singen und auch zusammen singen. jüdische Feste feiern. Beth Midrasch bedeutet Lernhaus: Lernen findet statt und jüdische kulturelle Aktivitäten werden entwickelt.

Im Durchschnitt findet alle drei Wochen ein Service statt: on Schabbat-morgen (Samstag), erev Schabbat (Freitagabend) oder Motsé Shabbat (ausgehender Shabbat, am Samstagnachmittag/-abend). In den Gottesdiensten werden die Orthodoxen (NIK) und liberal (LJG) sidur (Gebetsbuch) nebeneinander verwendet. Auch Teile der hebräisch Text des Dienstes auch phonetisch zur Verfügung gestellt, damit jeder mitsingen kann.

Am 8. November 2014 fand in der Großen Synagoge eine private statt Tora-Schriftrolle eingeleitet und in der aron hakodesj ein Ereignis, das Beth Shoshanna für sehr wichtig hielt.[1]

2018 kündigte der neue Besitzer der Synagoge den Pachtvertrag, was die Gemeinde zwang, einen neuen Treffpunkt zu suchen. Dieser wurde in einer ehemaligen Synagoge in Raalte gefunden.[2] Aufgrund des multifunktionalen Charakters des Gebäudes, das Anfang 2018 als Stille- und Besinnungszentrum eingerichtet wurde, kann die Torarolle dort nicht platziert werden.[3]

Siehe auch

Externe Links