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Birgit Högefeld (Wiesbaden, 27. Juli1956) ist ein ehemaliger DeutscheTerrorist. Sie war eine der Anführerinnen der sogenannten "Dritte Generation" der Roten Armee Fraktion (RAF). Hogefeld war die letzte im Gefängnis sitzende RAF-Terroristin, bevor sie am 21. Juni 2011 freigelassen wurde.[1][2]
Birgit Hogefeld wurde am 27. Juni 1993 in . geboren Bad Kleinen während einer Anti-Terror-Operation der Eliteeinheit GSG 9 verhaftet. Mitangeklagter Wolfgang Gramm und ein Polizist wurde getötet. Sie wurde am 5. November 1996 wegen der Ermordung des amerikanischen Soldaten Edward Pimental und des Bombenanschlags (zwei Menschen starben und elf wurden verletzt) auf dem amerikanischen Luftwaffenstützpunkt Rhein-Main in der Nähe von zu lebenslanger Haft verurteilt Frankfurt am Main 1985. Ihre Beteiligung an der Ermordung des Treuhand-Managers Detlev Rohwedder am 1. April 1991 wird ernsthaft verdächtigt, aber bisher nicht nachgewiesen.
Angesichts der Schwere der begangenen Verbrechen ist eine Bewährung nicht möglich. Ein Gnadengesuch wurde im Mai 2007 abgelehnt. Eine vorzeitige Freigabe war erst 2011 möglich.[1]
Auch der zweite Begnadigungsantrag des ehemaligen RAF-Mitglieds Birgit Hogefeld wurde 2010 abgelehnt. Bundespräsident Horst Köhler lehnte den Antrag der Frau ab. 1996 wurde sie zu lebenslanger Haft verurteilt, die später in 18 Jahre Haft umgewandelt wurde.
Köhler gab seine Entscheidung nach einem Interview mit Hogefeld bekannt, ein Grund für die Ablehnung der Kronzeugenregelung wurde jedoch nicht genannt. Einen früheren Antrag der Frau hatte er bereits 2007 abgelehnt. Am 10. Juni 2011 gab das Frankfurter Gericht bekannt, dass Hogefeld noch in diesem Monat freigelassen wird. Die verbleibenden 5 Jahre ihrer Haftstrafe wurden in eine Bewährungsstrafe umgewandelt.[3]
Quellen, Anmerkungen und/oder Verweise
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