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Blokwerk
Blockarbeit
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Blasinstrument mit Tasten

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Es Blockarbeit ist eine alte Variante des Orgel, ohne registriert, in dem alle miteinander verbundenen Pfeifen gleichzeitig ertönen. Jeder Tastendruck erklingt daher alle zugehörigen Pfeifen. Ein Block kann bis zu neunzig Pipes pro Schlüssel enthalten. Es ist also eigentlich eine Orgel mit einem großen mischen. Die meist aus Metall gefertigten Pfeifen sind gestimmt Oktaven und Quinten (manchmal gab es auch 32 Fußrohre). Von dem Spätmittelalter gingen die Instrumente auch Schilf und Flötenregister enthalten.

Die erste Erwähnung eines Blockworks stammt aus einem Text von Wulfstan von Winchester, der um das Jahr 1000 - vielleicht übertrieben - ein Blockwerk von nicht weniger als 400 Pfeifen beschrieb. Hanoch Avenary[1] erwähnte einige Blockwerke mit Quinten aus dem 11. Jahrhundert, während Rudolf Quoika[2] schreibt über ein Blockwerk aus dem 12. Jahrhundert einer III-starken Mischung mit nur Oktaven in der Orgel der of Freisinger Dom. Es Glossar Salomonis (1245) von Conrad von Scheyern spricht von einem Blockwerk mit sechs Pfeifen pro Taste.[1]

Michael Pretorius[3] beschreibt in seiner Arbeit Syntagma musicum (1619) ein Blockwerk aus Halberstadt, erbaut zwischen 1357 und 1361. A trakt ab 1440 von Henri Arnaut van Zwolle spricht über die Blockarbeit der Kathedrale von Dijon, das 1350 erbaut wurde. Nach diesem Traktat gab es auch Blockwerke, in denen es möglich war, den 2,50 m hohen Chor (das Prinzipal 8') separat zu spielen.[4][5]

Kein Blockwerk hat es unbeschadet ins 21. Jahrhundert geschafft.

Musik für Blockwerkorgeln

  • Robertsbridge Codex, um 1320
  • Codex Faenza, ca. 1420
  • Orgelstücke aus der Predigtsammlung von Winsen, 1431
  • Tabulatur von Adam Ileborgh von Stendal, 1448