WikiDer > Buchweizenmond
Der Begriff Buchweizenmond, Bindermond oder Ernte Mond bezieht sich auf einen Zeitraum in der Spätsommer in dem die Buchweizen wurde geerntet.
Buchweizen, eine frühere Nahrungspflanze Die Niederlande und anderswo in Westeuropa wurde viel kultiviert, spät am Reife einfach es Samen fallen. Um den Verlust zu minimieren, wurde nach Möglichkeit nachts geerntet, wenn die Pflanzen auf den Pflanzen lagen Tau verhindert das Herausfallen der Saat. Um die Erntearbeit gut zu machen, mussten die Bauern das Licht der Mond erforderlich. Klares Wetter und Vollmond waren ideale Wetterbedingungen für die nächtliche Buchweizenernte.
Da die manuelle Ernte oft mehrere Nächte in Anspruch nahm, war es hilfreich, einen Zeitpunkt zu wählen, zu dem der Mond an mehreren Tagen hintereinander etwa zur gleichen Zeit aufgeht: Im Durchschnitt geht der Mond jeden Tag fünfzig Minuten später auf als der vorherige. Dieser Zeitunterschied ist jedoch nicht fest, sondern verläuft entlang einer Wellenlinie von ca. 17 bis 86 Minuten. Am Hoch- und Tiefpunkt ist der Zeitunterschied für mehrere Tage in Folge fast gleich. Alle vier Wochen gibt es eine Periode, in der sich der Zeitpunkt des Mondaufgangs wenig ändert. Im Spätsommer, wenn der Buchweizen reif war, wurde dies „Bienmaon“ (bindender Mond) genannt. Die Bauern nutzten es, um die Buchweizenernte einzubringen.[1]
Quellen, Anmerkungen und/oder Verweise
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