WikiDer > Schütze-Paradox
Das Bogenschießen-Paradoxon ist ein Paradox über das Schießen eines Pfeils mit einem Bogen, bei dem die Pfeilspitze Nächster der geometrische Mittelpunkt des Bogens ruht (d. h. der Punkt, zu dem die Sehne der Pfeil drückt, wenn er losgelassen wird).
Das Bogenschützen-Paradoxon hat folgende Gründe. Bleibt der Pfeil vollkommen gerade, wird er durch den Bogengriff vom Bogen abgelenkt, da der Pfeilschaft beim Abfeuern weiter am Bogen entlang gleitet, so dass der Pfeil links vom Zielpunkt landen sollte (für rechts -Handschützen), die mit der rechten Hand spannen und am linken Bogenrand entlang schießen).
In Wirklichkeit passiert dies jedoch nicht, da die Kraft der Sehne den Pfeil leicht verbiegt, wodurch er um die Bogenstange herumfliegt. Damit dieser Vorgang optimal abläuft, müssen die Spannung des Bogens und die Steifigkeit und Masse von Pfeil und Pfeilspitze aufeinander abgestimmt sein.