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BuchCrossing ist eine Initiative von und für Leserinnen und Leser aus aller Welt. Sie lassen Bücher „in freier Wildbahn“, damit andere sie lesen können.
Der Begriff Bookcrossing wurde von dem Amerikaner Ron Hornbaker geprägt. Über die Website kann ein Buch registriert werden, danach wird ein Etikett mit der BCID (Buch-ID)-Nummer eingeklebt. Diese Registrierung ermöglicht es, das Buch von Besitzer zu Besitzer zu verfolgen. Der Zweck von all dem ist einer der ganzen Welt Bibliothek und Menschen verbinden.
Die Mitglieder können auf der Website sehen, wo das Buch, das sie veröffentlicht haben, verschwunden ist, vorausgesetzt, Finder melden auch, wohin das Buch gegangen ist. Wie sie sicherstellen können, dass ein Buch gefunden und gemeldet wird, beschäftigt viele Bookcrosser. Auf der Website gibt es ein Forum, in dem sich Mitglieder über die besten Möglichkeiten zum Verschenken eines Buches, aber auch über (aus ihrer Sicht) interessante Bücher und über Veranstaltungen rund um das Thema Bücher oder Bookcrossing austauschen. Es gibt auch Treffen, bei denen Bookcrosser ihre Erfahrungen austauschen. Diese sind oft kleinräumig und lokal. Es gibt auch manchmal internationale Bookcrossing-Konventionen; 2010 gab es einen in Amsterdam.
Neben der Möglichkeit, das Buch „in the wild“ zu belassen (wild releases), gibt es noch andere Möglichkeiten, Bücher zu verteilen. Es gibt öffentliche Leseregale, in denen Bücher aufgestellt und abgeholt werden können. Dies sind die sogenannten OBCZs, Official Bookcrossing Zones. Diese OBCZs sind in öffentlichen Bereichen wie Cafés zu finden.