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Brandklasse

Der Begriff Brandklasse hat zwei Bedeutungen:

  1. Entflammbarkeit von Materialien, die in der bebauten Umgebung verwendet werden;
  2. Art und Ausmaß eines Brandes, wenn er auftritt.

Brennbarkeit von Materialien, die in der bebauten Umgebung verwendet werden

Die Feuerwehr hat am meisten mit der Brandbekämpfung zu tun. Sie haben es oft mit Bränden zu tun, bei denen (zu) viel brennbares Material vorhanden ist. Im Bauwesen müssen laut Gesetz und Vorschriften brennbare Materialien begrenzt werden.

Im Die Niederlande Bis vor kurzem wurden die Brandklassen 1 bis 5 verwendet, wobei 1 die höchste (am wenigsten brennbar und am beständigsten gegen Brandentwicklung) und 5 die niedrigste (extrem brennbar) ist.

Im Europa und daher auch in den Niederlanden seit dem 1. März 2003 eine allgemeine Brandklassifizierung (EN13501-1) erstellt, die von A (A1) bis F reicht. A ist die höchste erreichbare Klassifizierung, d.h. es gibt (fast) keine brennbares Material. F ist hochentzündlich. Darüber hinaus wurde auch die Rauchentwicklung und brennende Tröpfchen in die neue Klassifizierung aufgenommen, um auch die Rauchausbreitung und die Freisetzung von tropfenden Flüssigkeiten aus brennenden Materialien beurteilen zu können. Materialien, die fast nicht brennbar sind, aber viel Rauch produzieren, schneiden bei der Klassifizierung schlecht ab, was die Sicherheit in Gebäuden verbessert. Die europäische Klassifikation arbeitet mit einer Bezeichnung wie folgt: Kn-sn-dn oder Kn-sn,dn oder Knsndn. Hier steht das K für die Klasse, eventuell mit einem zusätzlichen n = 1 oder 2. Das s (von Rauch) steht für die Rauchentwicklung. Das d (von Tropfen oder bis Tropfen) steht für die Tropfenbildung. Zum Beispiel B-s1,d0 für Holzdeckenverkleidungen. Die Materialien, die der Klasse A entsprechen, dürfen keinen großen s-Wert oder d-Wert aufweisen. Die Höchstwerte für Materialien, die den Brandklassen A1 und A2 entsprechen, sind dann A1-s0,d0 und A2-s1,d0. Materialien der Brandklasse A erzeugen daher im Brandfall keine bis sehr geringe Rauchentwicklung und keine Tropfenbildung.

Aspekte bei der Bewertung von Materialien zur Bestimmung der für das Material geltenden Brandklasse umfassen (den Grad und die Geschwindigkeit in):

  • Temperaturanstieg,
  • Massenverlust,
  • Flammenzeiten,
  • (horizontale) Flammenausbreitung,
  • Grad der Brandausbreitung,
  • gesamt Brennwert,
  • Gesamtwärmeentwicklung,
  • Rauchentwicklung,
  • Gesamtrauchentwicklung (ausgedrückt im s-Wert),
  • Herstellung von flüssigem oder viskosem Brennprodukt (ausgedrückt im d-Wert).

Tabellen der Brandklassen

Tischbrandklassen

Klassifizierung der europäischen BrandklasseMaterialverhalten, Beitrag des FeuersPraxisbeschreibung
A1kein Beitragnicht brennbar
A2kaum beitragpraktisch nicht brennbar
Bsehr begrenzter Beitragsehr schwer zu verbrennen
Cgroßer Beitragbrennbar
dhoher Beitragleicht brennbar
Esehr hoher Beitraghochentzündlich
fnoch nicht geprüft und daher im Bau verboten oder hochentzündlich

Rauchentwicklungstabelle

Rauchentwicklung, Rauchentwicklung (Gefahr für Personen)
s0keine Rauchbildung
s1niedrig
s2Durchschnittlich
s3Groß

Tröpfchenbildungstabelle

Tropfenbildung, Tropfenbildung (Gefahr für Personen und brennbare Sachen)
d0keine Entstehung von brennendem Produkt (in flüssiger oder viskoser Form)
d1Teile brennen weniger als 10 s
d2Teile brennen länger als 10 s

Art und Größe eines Feuers

Symbole der Feuerklasse

unter einem Brandklasse meint man eine gruppe ähnlicher brennen, geordnet nach Art und Größe der brennenden Stoffe.

Dies ist besonders wichtig bei der Brandbekämpfung mit einem Feuerlöscher. Die Brandklasse wird durch a . bestimmt Symbol und den entsprechenden Buchstaben auf dem Feuerlöscher.

Die Brandklassen sind:

Klasse a
Zeigt an, dass das Löschmittel zum Löschen von festen Stoffen wie Holz, Papier, Textilien etc. geeignet ist.
Klasse b
Zeigt an, dass das Löschmittel zum Löschen von Flüssigkeiten und verflüssigenden Stoffen wie Öl, Benzin, Fett usw. geeignet ist.
Klasse C
weist darauf hin, dass das Löschmittel zum Löschen von Gasen wie Butan, Propan und Erdgas geeignet ist. (Achten Sie beim Löschen von Gasen darauf, dass Sie dann die Gaszufuhr absperren können, sonst entsteht eine Gaswolke, die anschließend an einer Zündquelle explodieren kann.)
Klasse D
weist darauf hin, dass das Löschmittel zum Löschen brennbarer Metalle geeignet ist, wie z Magnesium, Aluminium, Natrium, Kalium, Zirkonium, Lithium usw.
Klasse E
Elektrische Brände: Ist eigentlich ein Brand der Brandklasse A/B, es entstehen giftige Gase, nicht mit Wasser oder Schaum löschen. Wenn möglich: Strom abschalten. Mit CO . löschen2 oder Pulver. Grundsätzlich gehört diese Klasse nicht zu den verschiedenen Brandklassen.
Klasse F
weist darauf hin, dass das Löschmittel zum Löschen sehr heißer Öle und Fette geeignet ist, deren Menge 5 Liter überschreitet, wie z. B. große Fritteusen.