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Brandspuit
Feuerwehrschlauch aus dem 17. Jahrhundert im In Nationales Feuermuseum. Im Hintergrund eine Saugpumpe von Jan van der Heyden.
Feuerwehrschlauch (l) und Saugpumpe (r) von Jan van der Heyden.
Dampfsprühgerät Cerberus von der from Amsterdam Feuerwehr; um 1900.
Pferdedampf-Feuerlöschschlauch, Gemeinde Zeist.

Das Feuerwehrschlauch ist ein Gerät, das einen Wasserstrahl erzeugt, um Feuer zu löschen. Mit einem Feuerwehrschlauch kann Wasser höher und tiefer in einen Brandherd gebracht werden, als wenn Wasser direkt aus einem Eimer geworfen wird.

Geschichte

Die allerersten Feuerwehrschläuche wurden manuell bedient Kolbenpumpen, Hohlzylinder mit einem Kolben darin. Sie arbeiteten wie eine Art große Spritze mit Griff oder Hebel für den Betrieb. Sie konnten nur wenig Wasser aufnehmen und mussten jedes Mal aus einem Eimer gefüllt werden.

Die ersten Holländer Patent am feuerwehrschlauch war in werd 1664 an die Amsterdamer Pieck, Pomp und Van der Veere verliehen. Dieser Feuerwehrschlauch ist vergleichbar mit einem Wanne an dem eine Handpumpe mit Düse angebracht ist. Die Düse ist in einem Winkel von etwa 45 Grad aufgestellt, um das Wasser so weit wie möglich zu sprühen. Dieser Hydrant sorgte zwar für einen konstanten Wasserfluss, hatte aber den Nachteil, dass er mit Eimern gefüllt und so nahe an den Brandherd gebracht werden musste, dass sowohl die Besatzung als auch der Hydrant selbst von Funken getroffen zu werden drohten. brennende Trümmer und Schutt.

Jan van der Heyden und sein Bruder Nicholas haben den Feuerwehrschlauch drin 1672 verbessert durch Hinzufügen einer 'Saugpumpe' und Leder Feuerschläuche hinzufügen. Das benötigte Wasser konnte nun direkt aus dem Kanal aufgesaugt werden (ein geflochtener Korb diente als Filter gegen den Schmutz), während die Löschschläuche den Sprühern eine viel gezieltere Bekämpfung des Feuers ermöglichten. Die Schlangen bestanden aus zusammengenähten Teilen Leder; das Saugrohr wurde verstärkt, um ein Zuschlagen durch den zum Aufpumpen erforderlichen Unterdruck zu verhindern.

Kurz nach Einführung dieser Verbesserungen wurden die Saugpumpe und der Feuerwehrschlauch zu einer Einheit zusammengefasst. Die doppelte Pumpwirkung führte zu einem "toten" Moment auf halbem Weg durch den Hub. Dafür wurde bald ein zusätzlicher Druckbehälter installiert. Mit dem darin aufgebauten Druck wurde der Wasserstrahl im Totmoment der Pumpe zugeführt, so dass die Spritze einen konstanten Wasserstrahl erzeugte. Basierend auf dieser Erfindung haben die Brüder Van der Heyden in 1677 Patent.

Die Spritze, die zunächst zum Feuer getragen wurde, wurde bald mit Räder. Diese mussten laut Jan van der Heyden komplett aus Holz sein, da auf den Pflastersteinen Eisenbänder funken würden, die dazu führen könnten, dass der Feuerwehrschlauch ein Feuer entfacht.

Um 1780 wurden die Lederschläuche durch Schläuche aus wasserdichtem . ersetzt Hanffaser. Diese Schlangen mussten, wie die Lederschlangen, nach Gebrauch zum Trocknen aufgehängt werden.

Ab der zweiten Hälfte des 18. Jahrhunderts wurden Feuerwehrschläuche nicht mehr von Hand, sondern mittels Dampfmaschine und später a Verbrennungsmotor angetrieben. Der Feuerwehrschlauch selbst wurde anfangs noch von Pferden gezogen, doch gegen Ende des 19. Jahrhunderts entwickelte sich der Feuerwehrschlauch allmählich zum ontstond Feuerwehrauto wie wir es jetzt kennen.

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