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Cameraval
Eine Kamerafalle
Aufbau einer Kamerafalle, mit Kamera, Blitz, Empfänger und Sender von Signalen und Ergebnissen
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EIN Kamerafalle ist ein Kamera die aus der Ferne aktiviert werden kann und mit einem Bewegungssensor und/oder Infrarotsensor. Kamerafallen werden verwendet, um Wildtiere zu beobachten und in Fotos oder Videos festzuhalten, ohne dass der Beobachter anwesend ist. Seit Jahrzehnten spielen auf diese Weise vorgenommene Registrierungen von Wildtieren eine Rolle ökologisch Forschung zu seltenen Tieren oder zum Verhalten und der Art und Weise, wie Tiere das Gelände nutzen. Zunehmend wird die Kamerafalle auch zur Jagd und zur Tierbeobachtung in freier Wildbahn als Hobby eingesetzt.[1]Heutzutage können die Aufnahmen einer solchen automatischen Naturkamera mit einer Bilderkennungssoftware zur automatischen Bilderkennung verknüpft werden.[2]

Anwendung

Der große Vorteil von Kameras besteht darin, dass sie sehr genaue Daten erfassen können, ohne das fotografierte Tier zu stören. Diese Daten sind besser als die von menschlichen Beobachtungen, weil sie von anderen Forschern überprüft werden können. Die Bilder stören die Tierwelt minimal und können den Einsatz invasiverer Forschungsmethoden und Überwachungstechniken ersetzen.

Kamerafallen haben die Wildtierforschung und den Naturschutz revolutioniert und ermöglichen die Sammlung von fotografischen Beweisen selten gesehener und oft weltweit gefährdeter Arten mit geringen Kosten, relativer Bequemlichkeit und minimaler Störung der Tierwelt. Kamerafallen können das Vorhandensein von Wildtieren, ihre Häufigkeit und Populationsänderungen dokumentieren, insbesondere angesichts der Entwaldung und der Zerstörung von Lebensräumen. Kamerafallen ermöglichen es, Populationsdaten von schwer fassbaren Säugetieren und Vögeln zu sammeln, wo bisher nur Schätzungen – und oft nur Vermutungen – möglich waren. Die Kameras werden zunehmend verwendet, um weltweit auf den Naturschutz aufmerksam zu machen. Nichtregierungsorganisationen (NGOs) nutzen das Tool als wirksames Mittel, um die Öffentlichkeit über elektronische Medien zu erreichen. Wildlife Conservation Groups wie Panthera, Wildlife Conservation Society (WCS), World Wildlife Fund (WWF) haben festgestellt, dass Videos und Fotos von Kamerafallen ein wichtiger Bestandteil von Kampagnen zur Rettung gefährdeter oder bedrohter Arten sind.

Platzierungstechniken

Einer der wichtigsten Punkte beim Einrichten von Kameras ist die Auswahl des Standorts, um die besten Ergebnisse zu erzielen. Kamerafallen in der Nähe lecken oder entlang von Wildwegen, wo Tiere eher regelmäßig zu Besuch sind, werden normalerweise gesehen. Tiere versammeln sich um Lecks, um Wasser und Erde zu konsumieren, was hilfreich sein kann, um den Toxinspiegel zu senken oder die Mineralstoffaufnahme in ihrer Ernährung zu ergänzen. Diese Standorte für Kameras ermöglichen es auch, verschiedene Tiere zu unterschiedlichen Zeiten zu sehen, sodass das Verhalten der Tiere untersucht werden kann.

Ein weiterer wichtiger Faktor dafür, ob dies die beste Technik für die jeweilige Studie ist, ist die Art der Spezies, die man mit der Kamera beobachten möchte. Arten wie kleine Vögel und Insekten können zu klein sein, um die Kamera auszulösen. Reptilien und Amphibien werden die Infrarot- oder Wärmedifferenzsensoren nicht aktivieren können, aber es wurden Methoden entwickelt, um diese Arten mit einem reflektorbasierten Sensorsystem zu erkennen. Für die meisten mittleren und großen terrestrischen Arten haben sich die Kameras jedoch als erfolgreiches Studienwerkzeug erwiesen.