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Canyoning ist eine Sportart, bei der der Verlauf eines Fluss durch eine Spalt folgt. Canyoning ist also in erster Linie eine Sportart, die Berge wird geübt. Um dem Fluss zu folgen, muss man laufen, klettern, springen, schwimmen und Abseilen. Canyoning ist nicht gefährlicher als Skifahren, mit durchschnittlich 12 Todesfällen pro 100.000 Praktizierenden.[1] Das Risiko steigt natürlich, wenn unerfahrene Personen oder ungeübte Personen am Sport teilnehmen. Es empfiehlt sich daher, eine gute Ausbildung in einem spezialisierten Bergsportverein zu absolvieren oder sich unter Anleitung eines Führers zu begeben. Der Name kommt von der Englisch Canyon, was Schlucht bedeutet. Ein Praktiker des Canyoning-Sports ist ein Canyoning-Fahrer.
Ursprung der Schluchten
Die Form der Schlucht, durch die der Fluss mündet, ist hauptsächlich auf die wasserbedingte Erosion. Wie die Schlucht selbst entstanden ist, hat mehr geologisch Hintergrund. Die verschiedenen freigesetzten Erdschichten bilden ein Spektakel aus Farben und Gesteinen. In den vom Wind geformten Sandsteinschluchten kann man oft nur mit kleinen Schritten hier und da laufen. Bei härteren Gesteinsarten entstehen oft steile Schluchten mit viel Wasser, in denen große Abseilstellen gemacht werden müssen. Besonders in letzterem Canyon gibt es viel Wasser. Das macht die Canyons besonders spektakulär, aber auch gefährlich. Der Praktiker dieser Sportart muss dann genau wissen, was er tut.
Canyons können sehr einfach oder sehr schwierig sein, obwohl sich beim Canyoning eher auf den Genuss des Canyons und den Spaß als auf die Schwierigkeit konzentriert. Der Sport wird weltweit von vielen Tausend Menschen jeden Alters praktiziert.[2]
Ausrüstung
Das Material besteht aus Kleidung, mit der es möglich ist, einen wild fließenden Fluss hinabzusteigen und aus Material zur Sicherung. Auf jeden Fall a Neoprenanzug, ein Schutzhelm, benötigen einen Sicherheitsgurt und Canyoning-Schuhe. Canyoning-Praktiker verwenden seit Jahren Geräte aus anderen Sportarten, wie z Höhlenforschung und der Bergsteigen, aber da der Sport in den letzten Jahren an Popularität gewinnt, sind immer mehr spezialisierte Canyoning-Ausrüstung auf dem Markt erhältlich.
Das Canyoning-Sportgerät nutzt sich vor allem durch die Kombination von Wasser und Gestein schnell ab und ist damit ein teurer Sport. Ein Neoprenanzug nutzt sich schnell an Knien und Ellbogen ab. Es empfiehlt sich daher, die Anzüge an diesen Stellen mit Flüssiggummi oder mit Schutzstücken zu verstärken.
Beim Canyoning ist es wichtig, die richtige Ausrüstung zu verwenden, sonst könnte dies die gesamte Gruppe gefährden.
Gefahren
Canyoning kann gefährlich sein. Das ist ein Grund, den Sport immer in einem organisierten Kontext zu betreiben. Es ist oft schwierig, seitlich aus einer Schlucht herauszukommen. Manchmal gibt es keine Fluchtwege, dann bleibt nur noch der Abstieg durch die Schlucht. Es kann manchmal Stunden oder Tage dauern, bis ein Rettungsteam die Opfer einer Canyoning-Katastrophe erreicht.
Bei einem Unfall im Jahr 1999 in der Nähe Interlaken im Schweiz 21 Menschen starben.[3] Wegen der Gefahren ist der Sport vielerorts verboten [Quelle?].
Da der Sport in kaltem Wasser ausgeübt wird, besteht die Gefahr von Unterkühlung. Beim Springen oder Rutschen von Rutschen besteht die Gefahr von Fehllandungen und Quetschungen oder Brüchen. Sie können auch ertrinken.
Manche Leute machen Canyoning zu einem Teil einer Wildniswanderung; dann sind die Gefahren andere.
Canyon Team Flandern
2006 wurde das Canyon Team Vlaanderen (CTV) zum vzw[4] mit dem Ziel der Förderung des Sports gegründet und engagiert sich in der Canyoning-Ausbildung. Canyoning-Anfänger werden angeleitet und zum selbstständigen Canyoning ausgebildet, Fortgeschrittene erhalten die Möglichkeit, ihr Wissen zu vertiefen. Das CTV bietet auch die VTS/BLOSO Ausbildung als Initiator, Canyoninglehrer an.
Niederländischer Canyoning-Verband
Obwohl Canyoning nirgendwo in den Niederlanden möglich ist, gibt es seit 2007 auch in den Niederlanden einen Verband für Canyoning, den Dutch Canyoning Bond.[5]
Quellen, Anmerkungen und/oder Verweise
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